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Spieltag 8: VfB Bad Lauchstädt- SG Queis 31:23 (16:9)

Ich mache es heute mal ganz kurz: eine Blamage von vorn bis hinten. Noch schlechter als am letzten Spieltag. Dabei belasse ich es.

 


 

 

Spieltag 7: SG Queis- SG HSC 96/ TuS Dieskau 21:29 (11:13)

Die Vorzeichen waren klar: ein Spitzenspiel (auf dem Papier zumindest), der Sieger landet einen Big Point. Wir hatten Heimspiel, waren personell (zahlenmäßig) besser besetzt und hätten mit der breiten Brust eines Tabellenführers auftreten können. Bis zum 4:1 nach knapp 13 Minuten klappte das auch einigermaßen, obwohl bis dahin schon einige schöne Chancen versiebt wurden. Da aber die Abwehr bis dahin hervorragend stand konnte man damit leben. Aus dem Nichts heraus kam der Gast aber in weniger als zwei Minuten zum Ausgleich und das Unheil nahm seinen Lauf. Selbst das zwischenzeitliche 7:5 nach 19 Minuten konnte nichts mehr daran ändern, dass fortan der Gast dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Mit genau der richtigen Härte in der Abwehr und wesentlich agileren Angriffsspiel zog er uns in den folgenden 40 Minuten den Zahn. Tor um Tor bauten sie den Vorsprung aus, lebten von unserer Abschlußschwäche und einigen katastrophalen Fehlern, die sich quer auf alle Spieler verteilten. Dabei gab es immer wieder Situationen, wo an einem guten Tag der Hebel noch umzulegen gewesen wäre. 90 Sekunden vor dem Pausenpfiff nehmen wir Auszeit, liegen ein Tor hinten. Doch 40 Sekunden später hat der Gast gleich zweimal getroffen.

Die letzte Chance das Spiel zu drehen dann nach 41 Minuten :bei einem Fünftorerückstand bekommt der Gast kurz hintereinander seine zwei einzigen Zeitstrafen, aber wir laden sie zum Kontern ein und am Ende dieser Phase sind es immer noch fünf Tore. Spätestens an dieser Stelle wäre Aufbäumen angesagt gewesen, aber nichts kam. Fehler, immer wieder Fehler.

Man kann auch nicht sagen, dass uns die Zeit davon lief, denn je länger das Spiel dauerte desto schlimmer wurde es und am Ende steht eine deutliche, voll verdiente Klatsche. Der Gegner war uns sowohl im Angriff als auch in der Abwehr deutlichst überlegen, aber die entscheidende Sache war m.M. nach das Verhalten im Kopf- da waren sie einfach fitter.

Unterm Strich eine vollkommen verdiente Niederlage, die mehr als eine Frage aufwirft und mehr als eine Ursache hat. So ist es kein Solo an der Tabellenspitze geworden (wie vor dem Anpfiff erhofft) sondern ein Vierkampf, in dem wir momentan nicht mehr die besten Karten haben. Die Saison geht aber noch eine Weile- allerdings ist mit dieser Leistung von heute kein Saisonziel zu erreichen.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Sportfreund Albrecht für seinen Zeitnehmereinsatz.

 


 

Spieltag 6: SG Spergau II- SG Queis 17:18 (6:10)

Am Sonntagnachmittag ging es zu einem der direkten Verfolger: der zweiten Mannschaft der SG Spergau. In deren „Jahrhunderthalle“ hatte die SG Queis seit mindestens 12 Jahren keinen Punkt entführen können (zumindest kann ich mich nicht daran erinnern). Es galt endlich diese unglückliche Serie zu beenden. Die Voraussetzungen schienen gut, denn bis auf zwei Absagen waren wir in Bestbesetzung angereist. Allerdings hatte auch der heimstarke Gegner ein volles Protokoll, so dass sich das wieder ausglich.

Die ersten elf Minuten ging es knapp zu, mal legten wir vor, mal der Gastgeber. Schon da war zu sehen, dass beide Abwehrreihen das Spiel dominierten und die Angriffsformationen es schwer hatten. Nach dem 4:3 in der elften Minute gelang es uns im Mittelteil der ersten Halbzeit auf 4:7 abzusetzen, obwohl wie in dieser Phase mit zwei Zeitstrafen belastet wurden und einen Strafwurf gegen uns bekamen. Da Spergau die eigenen Chancen in dieser Phase aber schlecht verwertete setzten wir uns etwas ab. Und bis zur Halbzeit gelang es sogar, den Vorsprung auf 6:10 auszubauen. Die eigene Chancenverwertung blieb zwar dürftig, aber da Spergau zwischen Minute 12 und 30 nur zwei Tore warf, hatten wir uns dieses kleine Polster erkämpft. Ausschließlich in der Abwehr, die zu diesen Zeitpunkt bereits umgestellt werden musste, weil der erste Spieler bereits am Rand des Platzverweises unterwegs war ( half nicht viel, er flog dann in Hz. 2 mit 3 x 2 min vom Platz; eine von mehreren seltsamen Entscheidungen; beidseitig wohlgemerkt).

Nach der Halbzeit wurde dann den bis dahin auf der Bank verbliebenen Spielern die Einsatzchance gegeben, wodurch es anfänglich kurz mal zu einer Verkürzung des Vorsprungs kam, Spergau kam mehrfach auf zwei Tore heran. Doch Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich die auf drei Positionen veränderte Angriffsformation neu gefunden und beim 11:16 durch Leon Geidels ersten Treffer sogar erstmals 5 Tore Vorsprung herausgeworfen. Leon machte dann auch das 12:17 zehn Minuten vor dem Schluss und es schien so, als seien wir damit deutlich auf der Siegerstraße. Und auch mit seinem dritten Tor in Folge zum 14:18 gut sieben Minuten vor dem Abpfiff war die Queiser Welt noch in Ordnung. Dummerweise war es unser letzter Treffer im Spiel und der Gastgeber nutzte die letzten Minuten, um sich noch einmal ins Spiel zurückzubringen. Acht Sekunden vor dem Abpfiff war die Ausgleichschance sogar da, doch unser bestens aufgelegter Torhüter Christian Schladitz entschärfte den dritten von insgesamt fünf Strafwürfen und sicherte uns damit den knappen, aber nicht unverdienten Sieg. Die Strafwurfquote machte somit den Unterschied: während Martin Heimer (lustigerweise am Martinstag) unsere 5 Strafwürfe mal wieder sicher versenkte, verlor Spergau durch die mangelhafte eigene Strafwurfausbeute zumindest den einen Punkt.

Somit bleibt die SG Queis nach ewig langer Zeit in der „Jahrhunderthalle“ ungerupft und fügte den Spergauern nach über einem Jahr mal wieder eine Heimniederlage zu. Das es ein glanzloser Sieg war steht außer Frage, aber am Ende des Tages zählen nur die zwei Punkte und die Beendigung dieses "Sporthallenfluch´s".

 


 

Spieltag 5: SG Queis- Landsberger HV II 27:25

kein Bericht


 

Spieltag 4: USV Halle III- SG Queis 25:23

kein Bericht


 

Spieltag 3: SG Queis- Langenbogener SV 29:22 (12:7)

 

Die Partie gegen die Langenbogener startete mit einem 2:0 wunschgemäß, doch schon in der Anfangsphase war wieder sichtbar, dass wir einige Großchancen liegen ließen. Und so kam der Gast immer wieder heran (2:2, 4:4). Eine sicher mitentscheidende Szene war dann das Tor zum 6:4, bei dem sich ein Langenbogener Spieler eine rote Karte einfing und sein Team damit schwächte. Fortan konnten wir uns etwas absetzen und mit dem Pausenpfiff durch einen gehaltenen Strafwurf mit einem 5- Tore- Vorsprung in die Kabine gehen. 

Die erste Halbzeit war im Abwehrbereich ansehnlich, im Angriff mit Licht und Schatten versehen. Vor allem mehrere versiebte Großchancen taten beim Hinsehen weh. 

Die zweite Hälfte unterschied sich vom ersten Abschnitt dann gewaltig. Beide Mannschaften spielten fortan mit offenem Visier, worunter unsere Deckungsarbeit litt. Andererseits fielen nun beidseitig viele Tore, was möglicherweise für die Zuschauer nett anzusehen war, aber eigentlich der Queiser DNA widerspricht. 

Beim 19:11 sah es dann so aus, als sei der Deckel drauf, auch wenn noch knapp 20 Minuten zu spielen waren. Der Gast kam dann auch nur noch auf maximal fünf Tore heran, aber die Abwehrreihen beider Mannschaften lösten sich immer mehr auf. Am Ende war es sicherlich kein glanzvoller Sieg, aber doch ungefährdet.

Das nächste Spiel ist erst in vier Wochen, der Gegner wird der amtierende Meister USV Halle III sein. Wohl erst dann wird man sehen, was die drei Auftaktsiege wirklich zu bedeuten haben.

 


 

 

Spieltag 2: TSV Leuna- SG Queis 24:25 (13:13)

Normalerweise freut man sich als Trainer, wenn die Vorgaben aus der Kabinenansprache punktgenau umgesetzt werden, doch diesmal war das nicht so: „Ein Sieg muss her, und sei es mit einem Tor“ lautete sinngemäß die Vorgabe meinerseits. Das hätte ich mal lieber nicht gesagt- doch der Reihe nach.

Beide Mannschaften konnten personell nicht aus dem Vollen schöpfen, wobei Leuna auf einige erfahrene Spieler der 2. Mannschaft zurückgreifen konnte, die allerdings schon ihr Spiel in den Knochen hatten. Somit sollte eigentlich über Tempohandball der Gegner in Verlegenheit gebracht werden- ein Vorhaben, was 60 Minuten nie gelang (von einigen Kontern, die es aber immer gibt, mal abgesehen). Das frühe Führungstor hätte uns eigentlich Selbstvertrauen geben können, doch davon war nichts zu spüren. Der Angriff war zu Beginn ideenlos, nach elf Minuten fiel mit dem 5:3 unser erstes Feldtor. Hinzu kam, dass die Abwehrreihe gegen das geschickte Anziehen des Tempos auf Leunaer Seite (erst Einschläfern, dass explosionsartig das Spiel schnell machen und mit Bewegung in die Lücken gehend) kein Mittel fand.

So rannten wir permanent einem Rückstand- mehrfach waren es drei Tore- hinterher. Erst Mitte der ersten Halbzeit wurde das besser, wenn auch nicht richtig gut. Immerhin konnten wir das Spiel kurzzeitig drehen und selbst mit zwei Toren in Führung gehen (11:13), doch bis zur Pause war der Vorsprung wieder vertändelt.

In der Kabine wurde noch einmal in Erinnerung gerufen, dass einige Leunaer Urgesteine jetzt drei Halbzeiten absolviert haben und das man daraus Kapital schlagen muss. Schöne Worte, aber ohne Ergebnis. Bis zum 20:20 blieb alles eng. Mit vier Toren am Stück um die 50. Minute herum schien allerdings die Vorentscheidung zu unseren Gunsten gefallen zu sein- aber das Spiel war noch lange nicht vorbei und der Gegner noch lange nicht am Ende. Und wenn man in den letzten sieben Minuten nur noch ein Tor macht muss man sich nicht wundern, wenn der Gegner die Einladung annimmt und bis zum Umfallen gegen die Niederlage ankämpft. 100 Sekunden vor dem Ende war Leuna auf ein Tor heran, doch wir schafften keinen vernünftigen Abschluss mehr so dass der Gastgeber eine halbe Minute vor Ultimo noch mal in Ballbesitz kam. Zu unserem Glück gelang auch ihnen kein Torerfolg, so dass wir uns zum Sieg gezittert haben. Vielleicht nicht völlig unverdient- trotz der dürftigen Leistung- aber über eine Punkteteilung hätte sich niemand beschweren müssen. Vom spielerischen Niveau her hatte aber eigentlich keiner die beiden Punkte verdient- klingt vielleicht hart, aber es gab definitiv schon bessere BL- Spiele als dieses.

Traurig ist, dass wir es 60 Minuten lang nicht verstanden, aus dem (theoretischen) kräftemäßigen Vorteil irgendeinen Nutzen zu ziehen. Wie kann es sein, dass ein 45- jähriger Spieler nach eigener zweistündiger Spielzeit uns durch die Halle schießt? Das bei uns auch nicht alle vollkommen fit waren ist sicher die eine Sache, aber so geht das nicht, das war am Ende reines Glück, dass wir die Punkte behielten. Beim 20:24 hätte der Deckel drauf gemusst, dann hätten wir uns viel erspart. Erinnerte mich etwas an die Schlussphase gegen Landsberg II vor einem Jahr, nur das wir diesmal nicht bestraft wurden.

 


 

Spieltag 1: SG Queis- BSV Klostermansfeld 34:25 (16:12)

Zu Beginn einer neuen Saison weiß man nie, wo man steht. Die Zeiten, in denen hier im Sommer allzu viel Schweiß fließt, sind doch schon eine Weile vorbei. Ein trainingsfleißiger Kern schaffte sich zwar, aber andere lassen es ruhiger angehen bzw. tauchen in der Jahresmitte völlig ab. Da ist dann eine Standortbestimmung vor so einem Spiel schwierig.

Trotz dreier Ausfälle bei uns hatten wir auf dem Spielerprotokoll ein kleines Plus- was zu einem nicht unwesentlichen Vorteil gereichen sollte. Anfangs hielt der Gast aber dagegen (3:3- 6. Min., 6:5- 14. Min), doch die Führung konnten die Klostermansfelder nie übernehmen. Mitte der ersten Halbzeit setzten wir uns dann bereits vorentscheidend ab (14:8 – 24. Min). In diesen zehn Minuten wurde dann richtig guter Handball gespielt und aus einer relativ sicheren Abwehr mit starker Torhüterleistung heraus auch das Konterspiel vorangetrieben. Das war zwar noch nicht bei 100% (zumindest nicht in der Abwehr), sah aber phasenweise schon ganz gut aus. Umso unverständlicher das auf eine gute Phase immer wieder Durchhänger folgten und der Gast in der Schlussminute auf drei Tore heran war. Durch ein Tor von Leon Geidel gingen wir aber mit einem Viertore- Vorsprung in die Kabine.

Hier erfolgte die klare Ansage, das Tempo weiterhin hoch zu halten, was auch einigermaßen gelang. Zwar waren Fehler nach wie vor zu finden- in Angriff und Abwehr- und manche Fehler taten beim Zugucken auch richtig weh, aber alles in allem war das schon okay für das Saisondebüt. Wenn da nicht immer wieder die Schwächephasen gewesen wären: hier ging es vom 22:15 auf 22:19 in sechs torlosen Minuten. Doch unmittelbar darauf entschieden sechs Queiser Tore am Stück das Spiel, unterbrochen von verworfenen Klostermansfelder Strafwürfen. So wie Christian Schladitz zuerst im Tor einige Glanztaten zeigte, so erwies sich Robert Felsch dann als Siebenmeterkiller (wenn auch ein gehaltener Strafwurf im Nachwurf vollstreckt wurde).

Vorn trafen jetzt nach und nach fast alle Spieler, besonders erfreulich auch beim schnellen Umschalten die Deckungsmitte mit mehreren Treffern beteiligt. Schön anzusehen waren auch einige schnell ausgeführte Einwürfe zum Kreis, wobei es beim dritten Versuch dann doch nicht noch einmal so einfach klappte. Da war aber in einigen Situationen sogar Spielwitz erkennbar.

Ebenso erfreulich war, dass das Spiel nicht austrudelte sondern in den letzten zehn Minuten noch sieben Queiser Treffer nachgelegt wurden. Unerfreulich war aber, dass sich die Abwehr zum Ende hin aufzulösen begann und auch Klostermansfeld noch reichlich Tore erzielen konnte. Unterm Strich war es aber dann doch ein deutlicher Sieg, der auch auf die eingangs beschriebene Personaldecke zurückzuführen ist. Diese verringerte sich beim Gast noch durch zwei Verletzungen (einmal- wohl die schwerere Verletzung- ohne unsere Schuld). Dem Spieler aus Klostermansfeld sei baldige Genesung gewünscht. Insgesamt war es beidseitig aber ein extrem faires Spiel mit einer unparteiischen Schiedsrichterleistung.

Eigentlich ein schöner Handballnachmittag mit einem- wie ich fand- ansprechenden Spiel auf beiden Seiten. Trotzdem ist natürlich bei uns noch viel Luft nach oben, dass muss auch gesagt werden. Aber zumindest wurde der Auftakt erfolgreich absolviert- nur die zwei Punkte zählen.