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08.12.2019 TuS Dieskau-Zwintschöna - SG Queis / 33:27

Unser letztes Spiel im Jahr 2019 führte uns in die eher ungewohnte Robert Koch Str. in Halle. Eigentlich guten Mutes vor dem Spiel, erwischte uns vor Spielbeginn ein unbekannter Schauer schlechter Nachrichten. Etliche angeschlagene Spielerinnen, die sich teilweise dennoch zum Spiel schleppten (vielen Dank für euren Einsatz), eine Spielerin, die kurzfristig doch nicht zum Spiel kommen konnte, eine vergessene Trikottasche und verschütteter Kirsch. Kann es noch schlimmer kommen?

Wir spielten also mit Leibchen und starteten recht gut in die Partie. Nach 9 Minuten stand es 3:4 für uns, wobei wir schon zu diesem Zeitpunkt wieder einige freie Würfe neben das Tor setzten. Der Torabschluss bricht uns regelmäßig das Genick und verhindert, dass wir uns mal ein beruhigendes Polster aufbauen können bzw. wesentlich prägnanter, dass wir Spaß am Spiel entfalten können. Die folgenden 9 Minuten waren dann in Bezug auf unseren eigenen Torerfolg desaströs. Mit einem glatten 10:0 Lauf zogen die Dieskauerinnen auf 13:4 davon. Uns gelang in dieser Phase im Spiel nach vorn rein gar nichts. Schlechte Abschlüsse, Unstimmigkeiten im Spielaufbau und die des Öfteren fehlende Bereitschaft, die eigenen Befindlichkeiten im Sinne des Teams, für die Zeit des Spieles zurückzustellen, ließen ein gruselig anzuschauendes Spiel entstehen. Es fehlte entscheidend die Gier nach dem Ball (z.B.: gehaltener 7m von Anne und niemand störte den Nachwurf entscheidend) bzw die Verantwortungsübernahme der einzelnen Spielerinnen für das Team und im Sinne des Teams sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Natürlich betrifft es nicht alle Spielerinnen und jede Situation. Es sind aber entscheidend Zuviel in zu vielen Situationen. Umstellungen und eine Auszeit brachten auch erstmal wenig Verbesserung. Bis zur Halbzeit fingen wir uns wieder etwas, konnten uns etwas heranarbeiten und gingen mit 18:12 in die Pause.

Die zweite Halbzeit war wieder ein Auf und Ab (26:17, 30:25) und wir schafften es leider nicht, Konstanz in unser Spiel zu bekommen. Der Kopf blieb zwar die ganze Halbzeit über oben, aber erst in den letzten 15 Minuten spielten wir in Ansätzen so, wie wir uns das vorstellen. Eine zupackende Abwehr, schnelles Spiel nach vorn und sicherere Abschlüsse. Das ehrt im Angesicht der zu erwarteten Niederlage die Mannschaft, stellt aber die Frage, warum dies nur in aussichtslosen Situationen möglich ist. Mit dieser Einstellung von Beginn an und das Spiel geht mit Sicherheit einen anderen Weg.

Jetzt können wir nur in der spielfreien Zeit versuchen, den Kopf frei zu bekommen, um dann in den letzten beiden Spielen der Rückrunde im Januar, mit neuem Elan in die Spiele zu gehen.

Mitgespielt haben: Dana Weise (Tor, 7m 0/4 geh.), Anne Lösche (Tor, 1/4 geh.), Susann Lange, Sophie Krüger (2), Denise Crone (4), Dana Graber, Sabrina Rauchfuß (8), Sandra Mühlbruch (3), Jessica Lingstädt, Katja Czerny (9), Carolin Hermann, Rebecca Laue (1), Katrin Mühl

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01.12.2019 SG Queis – SV Union Halle Neustadt III / 24:28

Wir nahmen uns viel vor für das Spiel gegen die 3. Mannschaft der Unionerinnen. Beide Mannschaften traten mit einem dezimierten Kader zum Spiel an und so mussten sich beide Mannschaften erst einmal ins Spiel finden. Wir gingen zwar nach 18 Sekunden mit 1:0 in Führung, den Unionerinnen gelang es jedoch in den ersten Momenten wesentlich besser ins Spiel zu finden. Einfache Abstimmungsprobleme in der Abwehr ermöglichten den Gästen zu Beginn des Spieles recht einfache Treffer zu erzielen. Noch viel komplizierter bewegten wir uns jedoch im Spiel nach vorn. Schnelle Angriffe misslangen in den ersten Minuten komplett. Herausgespielte Wurfsituationen konnten alle nicht in Tore umgewandelt werden. So stand es nach etwas über 7 Minuten 1:6. Franzi leitete mit einem gehaltenen 7Meter beim Stand von 2:8 dann ein wenig die Wende ein. Die Abwehr arbeitete jetzt wesentlich effektiver und im Angriff wurde die Chancen genutzt. 5 Minuten später stand es 6:9. Bis zum Halbzeitpfiff (10:13) war es ein ausgeglichenes Spiel, wobei die zahlreich vergebenen Chancen im Angriff schmerzten. Hervorzuheben ist, dass wir wesentlich weniger technische Fehler produzierten und somit ein besserer Spielfluss erkennbar war.

In den ersten 5 Minuten der 2. Halbzeit konnten wir uns etwas heranarbeiten (13:15), mussten die Gäste in den folgenden 5 Minuten jedoch wieder davon ziehen lassen (14:20). Wir stellten uns in entscheidenden Momenten einfach nicht clever genug an und überließen so unseren Gästen immer mal wieder den Ball, anstatt konsequent das Spielgerät im Blick zu haben oder auch eine gewisse Gier nach dem Ball und dem Versuch, ein Tor zu erzielen, an den Tag zu legen. Dies sollte uns in den folgenden 12 Minuten jedoch besser gelingen. Durch eine konsequentere Arbeit in der Abwehr und zielstrebigeren Aktionen im Angriff, konnten wir uns Stück für Stück heran arbeiten, so dass es 8 Minuten vor dem Ende 22:23 stand. Leider konnten wir diesen Druck nicht aufrechterhalten und das Spiel drehen. Der Ausgleich wollte nicht fallen. So verloren wir dieses Spiel mit 24:28. Positiv war, dass die Mannschaft sich bis zum Schluss nicht aufgab und eine kämpferische Einstellung zeigte.

Ärgerlich war, dass die Unionerinnen heute schlagbar waren, wenn wir uns in einigen Momenten cleverer angestellt hätten und unsere Tormöglichkeiten genutzt hätten. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.

Für uns geht es jetzt darum, im letzten Spiel 2019 gegen die Damen aus Dieskau einen positiven Jahresabschluss auf die Platte zu bringen, um im Kampf um die obere Tabellenhälfte nicht noch mehr ins Straucheln zu kommen. Dafür müssen wir die kämpferische Einstellung beibehalten und in unseren Aktionen zwingender werden.

Mitgespielt haben: Dana Weise (Tor, 7m 1/5 geh.), Franziska Schumann (Tor, 1/3 geh.), Susann Lange, Sophie Krüger (3), Denise Crone (5), Dana Graber, Mandy Kuss (1), Saskia Fürtig (1), Caroline Richter (2), Sabrina Rauchfuß (8), Sandra Mühlbruch (4)

 

 

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16.11.2019 Weißenfelser HV 91 - SG Queis / 28:24

Unser nächstes Auswärtsspiel führte uns zu der uns neuen Mannschaft aus Weißenfels. Im Spiel um die vorderen 6 Plätze der Tabelle hieß es für uns heute, gegen einen direkten Konkurrenten zu bestehen. Leider misslang dies auf ganzer Strecke.

Wir kamen gut in die Partie und führten nach 5 Minuten mit 2:3. Ab diesem Zeitpunkt funktionierte allerdings nicht mehr allzu viel in unseren Reihen. Es war insgesamt ein Festival an technischen Fehlern im Spielaufbau, an verworfenen Tormöglichkeiten und immer wieder schläfrigen Einlagen einzelner Spielerinnen. Hinzu kam, dass alle drei Hüterinnen im gesamten Spielverlauf nicht wirklich ins Spiel fanden und so ein wünschenswerter Rückhalt im Tor nicht gegeben war. Dennoch konnten wir einige Möglichkeiten im Tor unterbringen und uns vom 7:3 zum 10:8 herankämpfen. Sophie bekam dann in der 24. Spielminute eine umstrittene rote Karte, kurz danach noch 2 Spielerinnen 2 Minuten Strafen und wir standen zeitweise zu 3 auf dem Feld. Dies nutzten die Weißenfelserinnen natürlich und zogen zum 13:8 etwas davon. Zur Halbzeitpause konnten wir uns dann wieder etwas herankämpfen (14:11).

In der zweiten Hälfte schafften wir es leider nicht, dem Spiel eine Wende zu geben. Zu häufig warfen wir einfache Bälle einfach weg und waren nicht konsequent genug in unserer Aufmerksamkeit, weder in der Abwehr noch im Angriff. Einzig Dana Weise überraschte in der 2. Hälfte als Feldspielerin. Sie warf in 20 Minuten 3 Tore, darunter schön vorgetragene Kontertore und vereitelte des Öfteren gegnerische Konter durch ihre gute Laufarbeit und dem antizipieren des Spielgeschehens.

Alles in Allem ein Spiel, hinter das wir ganz schnell einen Haken machen sollten. Mehr Konzentration im Spiel miteinander würde recht schnell dazu führen, dass wir unsere Angriffsbemühungen erfolgreicher abschließen würden. Dies wiederum würde mit Sicherheit eine größere Lust aufkommen lassen und die Dinge würden einfacher laufen. Was ein solcher Flow bedeuten kann, wissen wir alle. Wir müssen uns das jetzt wieder erarbeiten, damit der Spaß in unserem Spiel wieder Einzug hält. Dazu muss aber jede Einzelne ihre Bereitschaft, im Training und im Spiel Alles zu geben, kritisch hinterfagen.   

Mitgespielt haben: Dana Weise (Tor, 7m 1/2 geh. und 3 Tore auf dem Feld), Franziska Schumann (Tor, 0/1 geh.), Anne Lösche (Tor 0/2 geh.), Johanna Dörner, Rebecca Laue (2), Susann Lange (1), Sophie Krüger (1), Denise Crone (5), Dana Graber (2), Jessica Lingstädt, Katja Czerny (8), Katrin Mühl, Mandy Kuss (2), Saskia Fürtig

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09.11.2019 HSV Sangerhausen - SG Queis / 17:23

Unser zweites Auswärtsspiel der Saison führte uns nach Sangerhausen.

Wir nahmen uns vor ein ruhiges Spiel aufzuziehen und mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Wir begannen spielerisch auch richtig gut. Die Abwehr stand, redete lautstark miteinander und war sehr wach. Im Tor erledigte Dana dann sehr gut den Rest. So stand es nach 8 Minuten 2:4 für uns. Was uns jedoch zur Verzweiflung trieb, war unsere Ausbeute im Angriff. Zahlreiche Konter, zahlreiche Zuspiele und zahlreiche Wurfmöglichkeiten wurden äußerst schlecht umgesetzt. Es hätte zu dem Zeitpunkt auch gut und gern 2:9 stehen können, wenn nicht sogar müssen. So wurde es ein zähes Ringen darum, die vielen einfachen Fehler zu ignorieren, den Kopf oben zu behalten und einfach weiter zu machen. Obwohl wir ständig führten, konnten wir uns nie absetzen und kurz vor dem Halbzeitpfiff glichen die Gastgeberinnen dann sogar zum 10:10 aus.

In der Kabine wurde an die einfachen Dinge im Handball erinnert und vor allem daran, den Kopf oben zu behalten und sich durch so ein Spiel durch zu kämpfen. Ziel war es die 2 Punkte mitzunehmen, egal wie das Spiel aussieht.

Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit gingen die Gastgeberinnen dann auch noch mit 11:10 in Führung. Dennoch blieben die Köpfe oben und der Kampf wurde angenommen. Dadurch erzwangen wir regelrecht unser „Glück“. Hinten wurde alles vernagelt und im Angriff kam stellenweise sogar richtige Spielfreude auf. Erst ein verwandelter 7meter in der 51. Spielminute zum 13:17 brachte die Heimmannschaft ein wenig zurück ins Spiel. Bis zum Schlusspfiff bauten wir den Vorsprung dann noch ein wenig aus und waren dann glücklich, die 2 Punkte mitnehmen zu können.

Ein absoluter Sieg der Moral. Trotz einer mit sehr vielen (unnötigen) Fehlern behafteten Spielweise blieb der Fokus auf den 2 Punkten und damit bei dem Willen, dennoch zu siegen. Nie hat sich auch nur eine Spielerin aufgegeben. Dafür großen Respekt!  

Mitgespielt haben: Dana Weise (Tor, 7m 5/9 geh.), Johanna Dörner, Sandra Mühlbruch (5), Rebecca Laue (2), Susann Lange, Caroline Richter (2), Sophie Krüger (6), Eveline Kühn, Sabrina Rauchfuß (6), Denise Crone (2)

 

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Pokal Viertelfinale 02.11.2019 SG Queis – BSV Klostermansfeld / 29:27

Gegen die uns völlig unbekannten Gegnerinnen aus Klostermansfeld starteten wir also im Pokal als erstes, bevor wir uns dann Mitte Januar in der Liga mit ihnen auseinandersetzen dürfen. Da die Queiser Damen seit ihres Bestehens (2015) noch nie ein Pokalspiel gewinnen konnten, sollte das heute nun endlich einmal anders werden, so der feste Vorsatz.

Das Spiel war in der ersten Halbzeit dadurch gekennzeichnet, dass wir uns mit dem schnellen Spiel der Gegnerinnen auseinandersetzen mussten und da leider relativ häufig scheiterten. Immer wieder kamen die Damen aus Klostermansfeld vor allem über ihre Außen zum erfolgreichen Abschluss. Franzi im Tor hielt uns in der Anfangsphase mit zwei gehaltenen 7Metern im Spiel. Im Angriff fehlte in der Breite viel zu häufig der Zug zum Tor und riesige Lücken in der gegnerischen Abwehr wurden reihenweise nicht gesehen und somit auch nicht genutzt. Dennoch schafften wir es immer wieder uns heran zu kämpfen (9:9). Mit einem Halbzeitstand von 14:17 ging es in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt wollten wir im Angriff mehr Druck auf die Abwehr machen und in der Abwehr nahmen wir uns vor, endlich die ballführende Spielerin zeitiger anzugehen um den Spielfluss unserer Gegnerinnen zu unterbrechen. Dies gelang auch hervorragend und so konnten wir nach 9 Minuten in der 2. Halbzeit erstmals in Führung gehen (20:19). Diesen konnten wir etwas ausbauen (22:19). Klostermansfeld schenkte uns aber nicht einfach den Sieg und kämpfte sich immer wieder heran. Dennoch konnten wir, vor allem über eine gute Abwehrarbeit, endlich auch einfache (Konter)tore erzielen. Hierbei stachen vor allem Dana im Tor mit ihren perfekten Pässen und Sabrina, die etliche Kontertore erzielen konnte, hervor. Kurz vor Spielende glichen die Damen aus Klostermansfeld dann zum 27:27 aus. Wir konnten jedoch in der letzten Minute noch 2 schnelle Tore erzielen und der erste hart erarbeitete Pokalsieg war geschafft.

Glückwunsch zum Erreichen des Halbfinals!

Mitgespielt haben: Franziska Schumann (Tor 2/5 geh.), Dana Weise (Tor, 7m 0/3 geh.), Dana Graber (3), Johanna Dörner, Sandra Mühlbruch (3), Rebecca Laue, Susann Lange, Mandy Kuss (1), Caroline Richter (2), Sophie Krüger (5), Sabrina Rauchfuß (9), Denise Crone (5), Carolin Hermann (1)

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27.10.2019 SG Queis – BSV Fichte Erdeborn / 19:30

Die Queiser Damen traten heute ohne ihre 3 bisherigen Torschützinnen „vom Dienst“ an. Eine gehörige Aufgabe für alle anderen Spielerinnen. Eigenverantwortung und eine kämpferische Einstellung waren zu diesem Spiel also gefragt. Mit den Gästen aus Erdeborn erwartete uns eine junge spiel- und konterstarke Mannschaft, die sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat und mittlerweile zu den Top-Mannschaften der Bezirksliga gehört.

Wir starteten recht gut in die Partie und konnten in der 12. Spielminute das 4:5 erzielen. Erdeborn hatte zu diesem Zeitpunkt schon 4 Siebenmeter bekommen und wir 2x2 Minuten. Unsere Abwehr war zwar gut auf den Beinen unterwegs und machte die Lücken zu, die die Erdebornerinnen mit ihrem gut vorgetragenen Parallelstoß immer wieder versuchten aufzumachen, aber oft standen wir dabei im Kreis und so waren die Siebenmeter zwangsläufig. Im Angriff erarbeiteten wir uns zwar einige Wurfmöglichkeiten, gingen mit diesen aber fahrlässig um. Reihenweise warfen wir die gegnerische Hüterin „berühmt“. Da wir im Angriff viel zu oft auf unseren Positionen „kleben“ blieben, waren wir auch nicht variabel genug, die gegnerische Abwehr vor größere Probleme zu stellen. Wir erlaubten uns wieder geschlagene 8 Minuten, bevor wir wieder einen Treffer zum 5:10 erzielen konnten. Mit einem 8:14 ging es in die Kabine.

Die zweite Halbzeit starteten wir wieder motiviert und hatten nach dem 9:14 2 Minuten in Überzahl Zeit, den Abstand zu verkürzen und noch einmal Spannung aufkommen zu lassen. Leider gelang es den Queiser Damen mehrmals nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Als die Erdebornerinnen wieder vollständig waren, zogen sie auf 9:19 davon. Wir konnten auch in der 2. Halbzeit nicht die notwendige Laufbereitschaft im Angriff zeigen, um die nötige Spielfreude aufkommen zu lassen, dieses Spiel ausgeglichener zu gestalten.

Mitgespielt haben: Franziska Schumann (Tor 1/4 geh.), Dana Weise (Tor, 7m 3/7 geh.), Anne Lösche (Tor, 7m 1/4 geh.), Dana Graber (2), Johanna Dörner (1), Sandra Mühlbruch (2), Rebecca Laue (3), Susann Lange, Mandy Kuss (2), Caroline Richter (2), Saskia Fürtig (1), Sophie Krüger (4), Katrin Mühl, Eveline Kühn

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29.09.2019 SG Queis – SV Friesen Frankleben / 23:22

Heute wollten wir unbedingt unseren spielerischen Aufwärtstrend fortsetzen, aber uns auch für das erste, sehr schlecht gespielte, Heimspiel vor zwei Wochen vor unseren Zuschauer*innen, die wieder zahlreich erschienen, revanchieren.

Wir starteten mit viel Elan und gingen nach 90 Sekunden mit 1:0 in Führung. Dann folgten ca 8 Minuten, in denen wir die Torhüterin der Gäste berühmt warfen. Wir erarbeiteten uns genügend Torwurfmöglichkeiten, scheiterten aber reihenweise. So stand es nach 10 Minuten 1:6, da wir es auch in der Abwehr nicht verstanden, die kreuzenden Halben der Franklebenerinnen entscheidend zu stören. Ihnen gelangen dadurch etliche Tore. Dann ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft und in der Abwehr wurde entschlossener gearbeitet und im Angriff konnten wir endlich die Torhüterin überwinden. In der 19. Spielminute gelang Katja, die mit ihrer entschlossenen Spielweise immer wieder die Lücken nutzte, bzw. Wurfmöglichkeiten für ihre Nebenspielerinnen kreierte, zum Ausgleich (8:8) einnetzen. Ab diesem Moment lag Frankleben zwar meist etwas vorn, aber sie konnten sich nicht entscheidend absetzen. Beim Stand von 12:14 wechselten wir die Seiten.

Mit viel Motivation, die zahlreichen vergebenen Wurfmöglichkeiten der ersten Halbzeit im etwas verärgerten Rucksack, starteten wir in die zweite Hälfte. Nach 4 Minuten glichen wir zum 15:15 aus. Jedoch ereilte uns dasselbe Manko wie im ersten Abschnitt. Wir vergaben im Angriff Möglichkeit um Möglichkeit. Positiv hervorzuheben ist, dass wir uns mit einer vielfältigen Kreativität diese erarbeiteten. Das sah zum Teil sehr schön aus. Highlight war sicherlich der erste Kempa in der Geschichte der Queiser Frauenmannschaft, als Katja Sabrina in der Luft bediente. Symbolisch ging er natürlich an den Pfosten. Dennoch gaben sich die Queiser Kirsch-Ladies nie auf und kämpften sich immer wieder zurück ins Spiel. Die letzten 10 Minuten begannen beim Stand von 20:20. Wir verwarfen einen Siebenmeter und beide Abwehrreihen dominierten das Spielgeschehen. Eine Zeitstrafe gegen uns überstanden wir schadlos. Denise konnte dann mit 2 Kontern das 22:21 erzielen und als Rebecca 100 Sekunden vor Schluss mit einem schönen Wurf aus vollem Lauf das 23:22 erzielte, war die Hoffnung groß, trotz dauerhaftem Rückstand im Spiel, etwas zählbares mitzunehmen. Die Abwehr ging engagiert zu Werke und 30 Sekunden vor Schluss bekamen wir einen Siebenmeter gegen uns und eine 2 Minutenstrafe. Dana konnte diesen jedoch zur großen Freude des Queiser Anhangs entschärfen und so blieb es schlussendlich beim knappen 23:22.

Fazit: tolle Motivation und Moral, tolle Kombinationen, am Torabschluss arbeiten wir J    

Mitgespielt haben: Franziska Schumann (Tor), Dana Weise (Tor, 7m 1/2 geh.), Dana Graber, Johanna Dörner (1), Sandra Mühlbruch (2), Sabrina Rauchfuß (2), Jessica Lingstädt, Denise Crone (5), Eveline Kühn (2), Rebecca Laue (1), Susann Lange, Katja Czerny (10), Mandy Kuss, Caroline Richter

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22.09.2019 SV Großgrimma - SG Queis / 22:22

Unser erstes Auswärtsspiel führte uns nach Hohenmölsen, zum Spiel gegen die Damen vom SV Großgrimma. Wieder mit einer neuen Spielerin im Gepäck ging es darum, zu schauen, wie es auf dem Spielfeld harmoniert und vor allem wollten alle Spielerinnen ein besseres Spiel als in der Vorwoche zeigen. Dies gelang zu Beginn recht gut und wir konnten über ein 2:2 auf 2:5 davonziehen. Die Abwehr ging motiviert und lautstark zu Werke und im Angriff ließen wir zwar etliches liegen, konnten uns aber Stück für Stück absetzen. Leider verpassten wir es, uns ein gewisses Torepolster zu erarbeiten. So kam die Heimmannschaft immer wieder etwas heran. Vom 6:10 mussten wir sie leider zum 8:10 zur Halbzeitpause heran lassen.

Da Großgrimma mit nur einer Wechselspielerin antrat, hieß es für uns, den Ball schnell zu machen. Uns gelang das phasenweise auch, bzw. konnten wir im Angriff immer wieder zum erfolgreichen Abschluss kommen. Auffällig war, dass uns vor allem in der zweiten Hälfte viele Angriffsversuche abgepfiffen wurden und wir in der Abwehr in der zweiten Hälfte 8 der insgesamt 13 Siebenmeter gegen uns bekamen. Ein „Highlight“ war um die 50. Spielminute, als wir in 4 Minuten, beim Stand von 16:19, vier Siebenmeter gegen uns erhielten und im Angriff alles abgepfiffen wurde. So stand es 4 Minuten später 20:19. Wir versuchten dies zu ignorieren und erarbeiteten uns wiederum ein 20:22. Leider gelang uns in den letzten 4 Minuten kein Tor mehr. Großgrimma gab nicht auf und kam zu dem Unentschieden.

Für uns war es definitiv eine Leistungssteigerung zum letzten Spiel und auch die Motivation, trotz widriger Umstände, blieb konstant oben. Eine Grundvoraussetzung zusammen zu wachsen und von daher sehr positiv. Jetzt heißt es, im Training weiter zu arbeiten und zusammen zu finden.  

Mitgespielt haben: Franziska Schumann (Tor, 7m 3/7 geh.), Anne Lösche (Tor, 7m 0/6 geh.), Dana Graber, Johanna Dörner, Sandra Mühlbruch (4), Sabrina Rauchfuß (6), Jessica Lingstädt, Denise Crone (4), Eveline Kühn, Rebecca Laue, Susann Lange (1), Katja Czerny (5), Mandy Kuss (1), Saskia Fürtig (1)

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15.09.2019 SG Queis – TSV 1893 Großkorbetha / 17:10

Als allererstes die besten Genesungswünsche an die Spielerin aus Großkorbetha, die den Ball sehr unglücklich an die Hand bekam und sich am Finger verletzte.

Das erste Spiel der neuen Saison können wir getrost unter der Rubrik „Findungsphase“ abhaken. Nachdem wir seit der letzten Saison 9 Neuzugänge und ein paar Abgänge zu verzeichnen hatten, ging es in diesem Spiel bei uns vor allem darum, herauszufinden, wo wir stehen und woran wir noch arbeiten müssen. Und das war deutlich zu sehen. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff war es streckenweise wie ein „Tanz auf Eiern“. Hinten wechselte es immer wieder von Totenstille bis zu engagierter Kommunikation. Dementsprechend gab es Phasen, in denen es ganz ordentlich funktionierte, aber eben auch Phasen, in denen die Unsicherheit im Miteinander deutlich zu Tage trat.

Im Angriff waren wir, trotz 14 Spielerinnen, im Aufbau dünn besetzt, so dass es etliche Spielerinnen auf ungewohnten Positionen und dazu noch mit (noch) unbekannten Nebenspielerinnen nicht so einfach hatten. Ein Spielfluss war oftmals nicht zu erkennen und es fehlten einfach noch einstudierte Spielzüge, die Sicherheit geben können. Der Mut, Aktionen zu initiieren und auf das Tor zu ziehen war stellenweise erkennbar, aber in der Breite noch zu wenig. Lediglich 4 Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein, wobei Sabrina mit einer laufintensiven und kämpferischen Spielweise mit 9 Treffer positiv hervor stach.

Sehr gut war die Stimmung unter den Spielerinnen. Trotz des sehr zähen Spieles gingen die Köpfe nicht runter und jede positive Aktion wurde lautstark begleitet.

Wir nehmen die 2 Punkte mit, arbeiten weiter an der Abstimmung und dann werden wir im nächsten Spiel eine bessere Spielweise auf die Platte bringen.  

Mitgespielt haben: Franziska Schumann (Tor, 7m 3/4 geh.), Anne Lösche (Tor), Dana Graber, Carolin Hermann, Johanna Dörner, Sandra Mühlbruch (3), Sabrina Rauchfuß (9), Katrin Mühl (1), Jessika Lingstädt, Denise Crone (4), Melanie Lühder, Eveline Kühn, Rebecca Laue, Susann Lange