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21.10.2018 TuS Dieskau-Zwintschöna - SG Queis / 19:15

Nach 4 Wochen Pause stand das nächste Spiel, diesmal gegen TuS Dieskau, an. Wir nahmen uns vor, den Elan aus dem Spiel gegen den LHV mit in diese Partie zu nehmen. Leider hatten wir gerade einmal eine Auswechselspielerin, so dass uns bewusst war, dass es insgesamt ein hartes Stück Arbeit werden wird.

Nach einer kurzen Abtastphase konnten wir uns sehr schnell auf das Angriffsspiel der Dieskauerinnen einstellen. Wir waren engagiert in der Deckung, sprachen viel miteinander, schlossen Lücken wenn notwendig und vor allem traten wir den großen und sprunggewaltigen Aufbauspielerinnen der Dieskauerinnen früh genug entgegen. Beim Stand von 2:3 holte uns dann kurzzeitig unser altes Manko, die Torausbeute, ein und die Dieskauerinnen nutzten dies im Laufe der Zeit und gingen mit 6:4 in Führung. Die Queiser Damen ließen jedoch nicht den Kopf hängen, obwohl einige Spielerinnen bei den Torwürfen leider sehr glücklos agierten. Sie spielten weiter und konnten ihr Wurfglück zum Teil erzwingen. Das lag auf der einen Seite an der hervorragenden Abwehrarbeit und den daraus resultierenden Ballgewinnen und auf der anderen Seite an den stetigen Bemühungen im Angriff. Wir konnten einen kleinen Lauf starten und gingen mit 6:9 in Führung. In den letzten 5 Minuten der 1. Halbzeit brachten wir den Ball, trotz etlicher Möglichkeiten, nicht mehr im Dieskauer Tor unter. Zur Halbzeit stand es 8:9.

Die zweite Halbzeit startete sehr ungünstig für uns, da wir in den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit nur 1 Tor warfen. Dieskau nutzte das natürlich und zog bis zur 50. Spielminute auf 16:11 davon. Wir ließen nach wie vor nicht die Köpfe hängen, die Abwehrarbeit war nach wie vor sehr gut und im Angriff war es wie so oft, einzig der Torwurf, der misslang. Bis zum Torwurf machten wir vieles richtig. So konnten wir wieder eine kleine Serie starten und trafen vorn endlich wieder. Der Rückstand schmolz und beim 16:15 waren wir endlich wieder dran. Leider war diese Kraftanstrengung enorm und so schlichen sich dann einige technische Fehler ein. Hinzu kam, dass wir wieder selbst klarste Wurfmöglichkeiten neben das Tor setzten und so gewannen die Dieskauerinnen das Spiel mit 19:15.

Uns bleibt wieder einmal zu sagen, dass wir gut gespielt haben, uns jedoch nicht dafür belohnen.

Mitgespielt haben: Dana Weise (Tor 7m 0/5 geh.), Sandra Kasper (Tor), Anne Lösche (Tor), Anke Vollert (4), Saskia Fürtig (3), Susann Lange (2), Dana Graber (2), Mandy Schmidt (2), Melanie Lühder, Franziska Schmidt (2)

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23.09.2018 SG Queis – Landsberger HV / 18:24

Das erste Derby stand an. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Saisonspiel ging es für uns darum, vor allem uns selbst zu beweisen, dass dies ein Ausrutscher war. Wir wollten kämpferisch und spielerisch nicht nur mithalten, sondern ein deutlich besseres Spiel als in der letzten Woche zeigen. Dies gelang uns hervorragend.

Bis zum 7:6 in der 20. Spielminute war es von den Toren her ein ausgeglichenes Spiel. Doch schon zu diesem Zeitpunkt reihte sich Fehlwurf an Fehlwurf. Wir konnten unsere Torwurfmöglichkeiten einfach nicht im Tor unterbringen und trafen einfach viel zu oft den Pfosten. Wir ackerten unermüdlich in der Abwehr und konnten immer wieder verhindern, dass die Landsbergerinnen erfolgreich mit einem Torwurf abschließen konnten. Auch im Angriff erarbeiteten wir uns reihenweise Torwurfmöglichkeiten. Natürlich fiel es gegen die kompakte Landsberger Abwehr nicht leicht, doch wir fanden immer wieder eine Lücke. Umso erstaunlicher, da wir nur 2 gesunde Aufbauspielerinnen zur Verfügung hatten und die dritte Position immer wieder neu besetzen und damit rumprobieren mussten. Jedoch belohnten wir uns für unsere gute Abwehr- und Angriffsleistung nicht im Geringsten. Reihenweise verwarfen wir wieder einmal freie Wurfmöglichkeiten. Mit einem Halbzeitstand von 8:12 ging es in die Kabine.

Wir kamen motiviert aus der Pause, war uns doch bewusst, dass wir bei einer besseren Wurfausbeute dieses Spiel noch einmal spannend machen könnten. Da wir wieder einmal umstellen mussten, verlief die Startphase in die 2. Halbzeit nicht ganz so optimal, so dass es in der 35. Spielminute 10:15 stand. Unsere Moral stimmte aber und so wurde hier nichts hergeschenkt. Wir kämpften weiter und glänzten nun vor allem in der Abwehr. Wir ließen kaum etwas zu und was durch die Deckungsreihe kam, wurde sehr oft von unserer neuen Torhüterin Dana mit tollen Paraden entschärft. 20 Minuten später (55. Spielminute) erzielten wir das 17:18 und waren endlich dran. Landsberg fiel im Angriff nicht wirklich etwas gegen unsere Deckung ein. Einzig die Anspiele an den Kreis und die daraus resultierenden Tore, bzw. 7Meter stellten uns immer mal wieder vor Probleme. Beim 18:19, 4 Minuten vor Schluss hätte das Spiel auch kippen können, aber wir taten uns, wie im gesamten Spielverlauf, äußerst schwer den Ball im Tor unterzubringen. So ergaben sich zum Schluss dann doch noch Kontermöglichkeiten für die Landsbergerinnen, da unsere Pfostenwürfe bei den Gästen landeten und diese verwandelten sie dann sehr sicher. So hieß es zum Schluss 18:24, was aus meiner Sicht den Spielverlauf nicht wiedergibt. Wir müssen uns diese Niederlage absolut selbst ankreiden. Dennoch war es ein Spiel, das definitiv Mut macht. Wir haben ideenreicher, entschlossener, kraftvoller und mit mehr Spielfreude gespielt. Nun müssen wir uns nur noch dafür belohnen.         

Mitgespielt haben: Dana Weise (Tor 7m 3/5 geh.), Sandra Kasper (Tor), Katrin Mühl, Anke Vollert (3), Nadja Truöl (6), Saskia Fürtig (1), Susann Lange (2), Carolin Herrmann, Dana Graber (3), Anja Braeter, Mandy Schmidt (3)

 

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16.09.2018 BSV Fichte Erdeborn - SG Queis / 37:15

 

Eigentlich gingen wir guten Mutes in unsere Auftaktpartie gegen die Damen aus Erdeborn. In den ersten 2 Minuten hatten wir Startschwierigkeiten und so stand es nach 90 Sekunden 2:0. Wir arbeiteten uns jedoch in die Partie und konnten nach 8 Minuten zum 3:3 ausgleichen. Dann waren wir den schnell und sicher spielenden und gut eingespielten Damen aus Erdeborn in allen Belangen unterlegen. Unsere Angriffe waren neben unsicheren Zuspielen von reihenweise Fehlwürfen auf das Tor der Heimmannschaft geprägt. Wir kamen so gut wie nie an der Erdeborner Torhüterin vorbei. Egal aus welcher Position wir warfen, es war entweder zu kraft- und ideenlos oder zu ungenau bzw. eben auch gut gehalten. Durch diese leichten Ballgewinne konnte die Heimmannschaft natürlich ihre gut vorgetragenen Konter abspulen und viele leichte Treffer erzielen. So ging es mit einem ernüchternden 20:6 in die Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt ging es für uns darum, diese Partie einigermaßen gut zu Ende zu bringen. Wir spielten mit 2 Kreisspielerinnen und konnten so immer wieder Akzente setzen. Die Torausbeute wurde im Vergleich zu den abgegebenen Torwürfen leider nicht besser. Auch unsere Abwehr zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine nicht zufriedenstellende Arbeit. Abstimmungsprobleme und mangelnde Bereitschaft zurück zu rennen waren immer wieder ein Grund für Gegentore. Auch unsere Torhüterinnen konnten wenig Verstärkung bieten, da beide mit Verletzungen zu kämpfen hatten.

Jetzt heißt es, im Training zu ackern und sich aus dem Loch gemeinsam heraus zu kämpfen!

 

Mitgespielt haben: Anja Braeter (Tor 7m 2/7 geh.), Sandra Kasper (Tor 0/2 geh.), Franziska Schmidt, Katrin Mühl, Anke Vollert (2), Nadja Truöl (5), Saskia Fürtig, Denise Crone (4), Susann Lange (1), Carolin Herrmann (2), Dana Graber (1), Melanie Lühder