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Tabelle Bezirksliga Frauen

 

 

24.04.2016  SG Queis – HC Burgenland II  17:11

 

Die Konstellation vor dem Spiel war unmissverständlich. Platz 4 bis 7 lagen 1 Punkt auseinander. Gewinnen wir unser letztes Saisonspiel gegen einen direkten Kontrahenten haben wir Platz 5 sicher und mit ein wenig Glück die Chance auf Platz 4. Verlieren wir verblieben wir auf Platz 7.

Wir nahmen uns vor, die deutliche Hinspielniederlage (29:17) vergessen zu machen. Im Hinspiel bekamen wir die Nr. 2 der Gegnerinnen in keinster Weise in den Griff und sie konnte reihenweise Tore erzielen (16 Treffer).

Dies versuchten wir in diesem Spiel von Beginn an anders anzugehen und Franzi wurde mit der Sonderbewachung beauftragt. Um es vorweg zu nehmen, Franzi arbeitete über 60 Minuten hervorragend und die Burgenländerin kam nur sehr selten überhaupt an den Ball.

Burgenland benötigte einige Zeit, sich darauf einzustellen und so führten wir nach 14 Minuten mit 5:1. Eine beiderseitig sehr abwehrdominierte und somit  torarme Partie konnten wir am Anfang bestimmen, da Anne im Tor, kam doch einmal etwas durch unsere Abwehr, super hielt und auch bei den 7 Metern heute einen sehr guten Tag erwischte (6 von 8 gehalten).

In den restlichen 16 Minuten bis zur Halbzeitpause, gelang uns dann noch 1 Tor und unser, sich durchziehendes Problem, die Chancenverwertung, schien unsere sehr gute Abwehrarbeit wieder zunichte zu machen. Zur Halbzeit stand es 6:6.

Im Gegensatz zum letzten Spiel gab es jedoch kein mentales Loch und die Queiser Spielerinnen wollten unbedingt ihre Chance, dieses Spiel siegreich zu beenden, wahren und dafür kämpfen.

So lag weiterhin die Konzentration auf der Abwehrarbeit, im Verhindern der gegnerischen Konterversuche und vorn sollte kraftvoll abgeschlossen werden. Wir konnten in den ersten 17 Minuten der 2. Halbzeit alles Besprochene umsetzen und so mit 13:7 in Führung gehen. Eine sehr gute und geschlossene Mannschaftsleistung machte dies möglich. Ab diesem Punkt war es eine ausgeglichenere Partie und so konnten wir unser letztes Saisonspiel mit 17:11 erfolgreich beenden und uns den 5. Platz sichern.   

Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft, auf die Art und Weise, wie sich diese Mannschaft während ihrer ersten Saison gefunden (bzw. immer noch findet), auf ständige Veränderungen reagiert hat und die Laune (und den Kirsch) dabei nie verloren hat.  Ich freu mich auf jeden Fall auf die neue Saison, mit einer richtigen Vorbereitung, mit den Spielerinnen, die dazu stoßen werden, mit der Vision, die Leistung, die wir abrufen können, konstanter auf die Platte zu bringen und auf viele schöne und lustige Momente.

 

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 6/8 geh.), Franziska Schmidt (3), Anke Vollert (3), Dana Graber (3), Sophie Krüger (5), Katrin Mühl (1), Sabrina Rauchfuß (2), Daniela Schmidt, Denise Crone, Sybille Reichert, Elisa Darnstaedt

 

 


 

 

17.04.2016  SG Queis – SV Union Halle Neustadt III  17:27

 

Das schnelle Konterspiel der Unionerinnen zu unterbinden und unsere eigenen Angriffe geduldig ausspielen und  zu einem positiven Abschluss zu bringen, hieß heute die Devise.

Wir starteten recht entschlossen und konnten durch DK mit 1:0 in Führung gehen. Mühli konnte in der 4. Spielminute den ersten ihrer zwei 7- Meter zum 3:0 erfolgreich im Tor unterbringen. Dann kippte recht langsam unser Spiel und in der 11. Minute konnte Union mit 3:4 das erste Mal in Führung gehen. Dabei war die Abwehr noch recht gut, nur konnten wir unsere herausgespielten Wurfmöglichkeiten nicht im Tor unterbringen. Reihenweise scheiterten wir an der guten Unioner Hüterin, aber noch mehr am eigenen Unvermögen. Entweder unplatziert oder schwach, verwarfen wir unsere Möglichkeiten. Dann kam eine 7 minütige Schlafeinlage eines Großteils unserer Abwehr hinzu und so konnte Union bis zur 18. Minute auf 4:10 enteilen. Bis zum Halbzeitpfiff konnten wir beides ein wenig stabilisieren und so stand es zur Pause 8:14. 

Die zweite Halbzeit begann denkbar schlecht, so dass wir unsere Auszeit bereits nach 6 Minuten, beim Stand von 8:19 nahmen. Wir konnten daraufhin unsere Abwehrarbeit effektiver gestalten und die Unionerinnen konnten 8 Minuten keinen Treffer erzielen. Leider bekamen wir unsere Abschlussschwäche im Angriff, trotz genügend Wurfmöglichkeiten, nicht in den Griff und so konnten unsere Gegnerinnen in der 44. Spielminute zum 11:20 einnetzen. Der Rest des Spieles gestaltete sich ausgeglichen. Wir konnten noch einige gut herausgespielte Treffer erzielen und trafen wir nicht, konterte Union uns regelrecht aus und erzielte ihrerseits viele einfache Tore. So ging der Sieg mit 17:27 verdient an unsere Gäste.

 

Mitgespielt haben: Anja Braeter (Tor), Anne Loesche (Tor 1/1 geh.), Franziska Schmidt (2), Anke Vollert (1), Dana Graber (2), Sophie Krüger (1), Katrin Mühl (3), Sabrina Rauchfuß (3), Astrid Waitz (1), Daniela Schmidt (1), Denise Crone (3), Carolin Hermann  

 


 

 

03.04.2016 Landsberger HV - SG Queis / 27:15 

 

Nach dem sehr guten Spiel gegen Erdeborn wollten wir auf jeden Fall versuchen, die dort gezeigte Ballsicherheit mit in dieses Spiel zu nehmen. Landsberg hatte den Druck, gewinnen zu müssen auf ihrer Seite, da sie ihre Ausgangslage für das wahrscheinliche Endspiel um die Bezirksmeisterschaft gegen Weißenfels nicht verschlechtern wollten. 

Dies gelang uns leider nicht wirklich. Landsberg startete, wie bekannt, recht flott und da wir im Angriff einen Ball nach dem anderen verloren, bzw. die wenigen Wurfmöglichkeiten, die wir hatten, größtenteils neben das Tor setzten, stand es nach 5 Minuten 5:0. Erst dann schafften wir unser erstes Tor und standen nun auch sicherer in der Abwehr, so dass auch die Landsbergerinnen eine ganze Zeit lang kein Tor warfen. Erst in der 13. Spielminute erzielten sie das 6:1. Unsere Abwehrarbeit hatten wir, mit einer gut haltenden Anne im Tor, nun stabilisiert, im Angriff gelang uns jedoch weiterhin wirklich gar nichts. Zur Halbzeit stand es 12:3.

Mit 12 Gegentreffern in einer Halbzeit gegen Landsberg waren wir zufrieden, 3 erzielte Tore in einer Halbzeit entsprechen dann jedoch absolut nicht unseren Erwartungen. Trotz dessen sich niemand im Spiel nach vorn hängen ließ, blieb es bei den Bemühungen. Dies wollten wir nun in der zweiten Halbzeit wesentlich verbessern und das Wurfglück dann auch ein wenig erzwingen. 

Zu unserem Glück konnten wir die zweite Halbzeit offener gestalten (15:12) und endlich trafen wir auch das Tor. Es sollte auch in diesem Abschnitt nicht unser Spiel werden, aber die Mannschaft zeigte Charakter und hielt dagegen. So verloren wir verdient mit 27:15. 

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 2/4 geh.), Franziska Schmidt (3), Anke Vollert (2), Dana Graber (2), Sophie Krüger (4), Katrin Mühl, Sabrina Rauchfuß (4), Astrid Waitz, Daniela Schmidt, Denise Crone

 

 


 

 

20.03.2016 BSV Fichte Erdeborn - SG Queis 20:22

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir unseren Gegnerinnen aus Erdeborn die erste Heimniederlage bereitet. Selbst die laute und stimmungsvolle Kulisse in Wansleben, die es in der Bezirksliga so nur sehr selten zu sehen gibt, konnte die Queiserinnen nicht aus der Ruhe bringen.

Da wir mit 2 Torhüterinnen, aber auf dem Feld gerade einmal vollzählig in das Spiel gingen, war klar, dass wir heute kräfteschonend spielen würden. Die Heimmannschaft ihrerseits versuchte natürlich das von ihr favorisierte schnelle Spiel aufzuziehen. Im Endeffekt konnten wir unsere Spielweise durchsetzen, in dem wir am heutigen Tag, mit einer für uns in der letzten Zeit, ungewohnten Ballsicherheit agierten und unsere Angriffe bis zum Abschluss ausspielten. Nur selten konnten die Erdebornerinnen Konter starten.

Zu Beginn konnten wir das Spiel der Heimmannschaft enorm stören und dank einer gut aufgelegten Anne im Tor, die in der Anfangsviertelstunde 2 Siebenmeter und etliche Würfe entschärfte, konnten wir über ein 0:2 (6. Min.), ein 1:5 (13. Min.) und ein 2:7 (18. Min.) erzielen. Danach gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen und Erdeborn konnte sich zur Halbzeit ein wenig auf 8:11 heranarbeiten.

In der 2.Halbzeit gelang es uns immer wieder die konditionellen Vorteile unserer Gegnerinnen spielerisch zu kontern. Dennoch arbeitete sich Erdeborn ganz langsam heran und schaffte beim 17:17 in der 49. Spielminute das erste Mal den Ausgleich. In der 54. Minute gingen sie sogar mit 19:18 in Führung. Dennoch ließen wir uns nie aus der Ruhe bringen und spielten unsere Angriffe immer und immer wieder aus und warteten geduldig auf die sich irgendwann bietende Lücke. So gelangen uns drei hart erarbeitete Treffer in Folge ohne Gegentor. Immer wieder gelang es uns in dieser Spielphase, den Ball in der Abwehr zu erobern. Erdeborn nahm beim Stand von 19:21 90 Sekunden vor Schluss dann ihre Auszeit, um sich noch einmal neu zu sammeln. Dies gelang ihnen auch mit einem zu schnell und zu einfach erzielten Treffer 10 Sekunden nach Wiederanpfiff. Leider verloren wir in unserem folgenden Angriff den Ball und die Erdeborner Hüterin kam bis zum 6 Meter Kreis, um einen schnellen Angriff einzuleiten. Diesen Ball konnte jedoch Dana mit viel Übersicht abfangen und ungefähr von der Mittellinie aus warf sie den Ball, über die verdutzt schauende Hüterin, direkt ins Tor. Beim folgenden Angriff verwarf die Heimmannschaft und der Rest war nur noch Jubel.

Ein absolut verdienter Sieg, dank einer tollen Einstellung, einer sehr guten Ballsicherheit und einer gelungenen Umsetzung der vorher besprochenen Strategie. 

Mitgespielt haben: Anja Braeter (Tor 0/3 geh.), Anne Loesche (Tor 3/6 geh.), Franziska Schmidt (2), Anke Vollert (4), Dana Graber (2), Sophie Krüger (10), Katrin Mühl (1), Sabrina Rauchfuß (3)

 

 


 

 

28.02.2016  SG Queis -  SpG Weißenfels/Großgrimma II / 20:20

  

Mal wieder mit 12 Spielerinnen angetreten, erhofften wir uns ein ordentliches Spiel unsererseits. Das unsere Gegnerinnen von der zweiten Mannschaft der SpG Weißenfels/ Großgrimma gerade vollständig mit 7 Spielerinnen antraten, ließ unsere Hoffnung noch ansteigen.

Doch schon in der 1. Spielhälfte zeigten wir in Bezug auf Laufbereitschaft und Kreativität im Spielaufbau eine erschreckende Leistung. Jede Spielerin blieb auf ihrer Position kleben und Druck auf die gegnerische Abwehr wurde nur spärlich entwickelt. Die nachvollziehbar langsame Spielgestaltung der Gäste schien uns einzuschläfern. Nach 8 Spielminuten stand es 2:6 und wir stellten in der Abwehr auf eine Manndeckung gegen die Weißenfelser Spielmacherin um. Dies brachte große Verunsicherung in die gegnerischen Angriffsbemühungen und wir konnten bis zur 19. Spielminute mit 9:7 in Führung gehen. Dann verloren wir jedoch wieder den Faden und zur Halbzeit stand es 10:12.

In der Halbzeitpause wurde noch einmal die Laufbereitschaft und eine Vermeidung der einfachen technischen Fehler angesprochen.

Die zweite Halbzeit ging Ergebnistechnisch auch wieder hin und her. Konnten wir in der 39. Minute zum 14:14 ausgleichen, funktionierte auf unserer Seite in den nächsten 14 Minuten so gut wie nichts. Nicht nachvollziehbare Zuspiele, Laufwege und Torwürfe reihten sich aneinander und das Selbstbewusstsein schien einfach nicht wieder Einzug zu halten, was einem Großteil unserer Spielerinnen auch anzusehen war. In der 53. Minute lagen wir 16:20 hinten. In den letzten Spielminuten ging dann noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und es wurden etliche Bälle in der Abwehr abgefangen und so konnten wir uns Tor um Tor heran kämpfen. Dem Spielverlauf gar nicht angemessen, hätten wir bei besserer Verwertung in den letzten Minuten sogar gewinnen können. Allerdings hatten wir auch gehörig Glück, als  nach unserem Ausgleich zum 20:20 8 Sekunden vor Schluss, beim schnellen Angriff der Weißenfelserinnen einen Schritt vor dem freien Wurf die Schlusssirene ertönte. 

So blieb es bei dem, aus unserer Sicht, sehr glücklichen Unentschieden.

Dennoch war, auf Grund der gezeigten eigenen Leistung die Stimmung sehr gedrückt. 

Mitgespielt haben: Anja Braeter (Tor 1/1 geh.), Anne Loesche (Tor 2/3 geh.), Denise Crone (4), Franziska Schmidt (1), Anke Vollert (3), Carolin Hermann (2), Dana Graber, Sophie Krüger, Katrin Mühl, Sabrina Rauchfuß (4), Astrid Waitz (6), Daniela Schmidt,

 

 


 

 

 

21.02.2016 SpG Weißenfels/Großgrimma - SG Queis / 40:17

 

Nach einem spielerisch gutklassigen und schönen Hinspiel, war uns auf Grund unserer Personalsituation (keine etatmäßige Hüterin und einige verhinderte und verletzte Spielerinnen) bewusst, dass es heute ein sehr schweres Spiel gegen eine der Top Mannschaften der Liga werden würde. So wollten wir vor allem im Spiel nach vorn gut mithalten und hinten versuchen, Neubi im Tor nicht allein zu lassen (An dieser Stelle ein dickes Danke für deine Bereitschaft!).

Beides gelang uns zu Beginn noch recht ordentlich (14. Spielminute – 11:7), doch schon zu diesem Zeitpunkt war die Verwunderung über die unnötige Härte der Heimmannschaft groß. Obwohl sie es, auf Grund ihrer gutklassigen Spielweise in keinster Weise nötig hätten, waren vor allem die Attacken auf unsere Spielerinnen ohne Ball oft überzogen. Immer und immer wieder konnten sie ungeahndet ziehen, zerren, stoßen und schlagen. Nachdem es die ersten Verletzungen gab, wurden solche Aktionen endlich geahndet. An der hochgeschaukelten Stimmung änderte dies jedoch leider nichts mehr. Natürlich zogen wir uns Stück für Stück im weiteren Spielverlauf zurück, um bei unserer derzeitigen Personalsituation nicht noch mehr Verletzte zu riskieren. Hinzu kommt die Einsicht, wegen einem Handballspiel im Breitensport, welches einfach gut gespielt Spaß machen soll, nicht Tage oder Wochen verletzt im Beruf oder für die eigenen Kinder / Familie auszufallen. Das dies bei so einem deutlichen Ergebnis nicht möglich sein kann, ist sehr sehr bedauerlich.

Die Heimmannschaft konnte so kontinuierlich ihren Vorsprung ausbauen. Zur Halbzeit stand es 22:12.

In der zweiten Halbzeit wollten wir uns wieder auf unser Spiel konzentrieren und die körperlichen, aber auch zahlreichen verbalen Attacken versuchen zu ignorieren. Dies gelang zu Beginn wieder recht gut. Beim Stand von 24:14 in der 36. Spielminute kam dann jedoch wieder eine heftige Attacke gegen eine Queiser Spielerin ohne Ball (der Ball war nach einem Freiwurf zu diesem Zeitpunkt auf der anderen Hallenseite), die als Konsequenz eine verletzte Spielerin von uns und eine glatte rote Karte für die Weißenfelserin zur Folge hatte. Ab dem 25:15, kurze Zeit später, war die logische Verunsicherung sehr deutlich zu spüren. Niemand hatte Lust auf ernsthafte Folgeschäden. So war die Laufbereitschaft und der Wille etwas zu bewegen noch vorhanden, jedoch verständlicherweise nicht mit der nötigen Konsequenz, sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr. In den letzten 20 Spielminuten zog die Heimmannschaft vom 27:16 zum 40:17 davon und wir verloren dieses unschöne Spiel sehr deutlich.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Spielerinnen, die das Spiel von sich aus vorher schon beenden wollten, danken soll, dass sie bis zum Ende „gespielt“ haben. Vielleicht ist es manchmal besser, einen Strich zu ziehen.

Gute Besserung an alle verletzten Spielerinnen.

 

Mitgespielt haben: Anja Braeter (Tor 0/4 geh.), Denise Crone (2), Franziska Schmidt (1), Anke Vollert (3), Carolin Hermann (3), Dana Graber, Sophie Krüger (5), Katrin Mühl, Sabrina Rauchfuß (3)

  


 

 

 

07.02.2016  MSV Buna Schkopau II - SG Queis  25:14 (13:5)

 

Nach zwei aus verschiedenen Gründen trainingslosen Wochen, stand das letzte Hinrundenspiel gegen die zweite Vertretung vom MSV Buna Schkopau an.

Eine größtenteils junge und schnelle Truppe erwartete uns.

Wir, zwar mit 10 Spielerinnen angetreten, jedoch gehandicapt, da unsere Torhüterin und 2 Spielerinnen, wegen Verletzung und Krankheit, nur sehr bedingt einsatzbereit waren.

Mit zahlreichen technischen Fehlern auf beiden Seiten begann das Spiel und so fiel erst nach über 4 Minuten das 1:0.  Nach 9 Minuten erzielten wir nach etlichen Versuchen das 2:2. Uns fiel es leider sehr schwer, den Ball laufen zu lassen. Zahlreiche Wurf- und Fangfehler begleiteten unser Spiel. Kamen wir zum Torwurf, verzogen wir gleich reihenweise. So erzielten wir geschlagene 15 Minuten kein Tor und die Schkopauerinnen konnten von unseren Fehlern profitieren und etliche „leichte“ Tore erzielen. Nach 24 Minuten konnten wir dann endlich wieder ein Tor zum 9:3 erzielen. Zur Halbzeit stand es 13:5. Die Verärgerung über die eigenen Unzulänglichkeiten war groß, erzielte die Heimmannschaft doch aus ihren normalen Angriffsversuchen heraus auch nur 4 Tore in der 1. Halbzeit. Der Rest waren 7Meter- und Kontertore.

Wir nahmen uns für die 2. Halbzeit vor, ein sichereres Spiel aufzuziehen und im Angriff das Wurfglück einfach weiter heraus zu fordern.

Doch was wir auch versuchten, Schkopau war insgesamt bissiger und wir verstanden es nicht, die Kontertore zu unterbinden. Im Angriff konnten wir zwar 9 Tore in der 2. Halbzeit erzielen, aber 28 Wurfversuche gegen das Gebälk, bzw. komplett neben das Tor im gesamten Spielverlauf waren einfach zu viel.  So endete das Spiel 25:14.

 

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 1/4 geh.), Anja Braeter (Tor 0/1 geh.), Denise Crone (3), Franziska Schmidt (3), Anke Vollert (2), Carolin Hermann (1), Dana Graber (1), Sophie Krüger (2), Astrid Waitz (1), Katrin Mühl (1)

 

 


 

 

24.01.2016  SG Queis – Landsberger HV 21:29 (7:14)

  

Die Spielerinnen aus Landsberg gingen als Tabellenführerinnen ganz klar als Favoritinnen ins Spiel. Diese Rolle konnten sie im gesamten Spielverlauf auch umsetzen. 

Obwohl das Spiel im Vorfeld als sehr emotionsgeladen erwartet wurde, war es insgesamt gesehen eine von beiden Seiten fair geführte Partie.  

Zu Beginn hatten wir arge Probleme den Ball an der sehr guten Blockarbeit der Landsbergerinnen überhaupt vorbei zu bringen. Wurf um Wurf blieb in der gegnerischen Abwehr stecken. Nach den ersten 15 Minuten stand es 4:6. Schon zu diesem Zeitpunkt war zu beobachten, dass wir, vor allem im Angriff, heute nicht unseren besten Tag erwischten. Zwar blieben Zuspiel- und Fangfehler größtenteils aus, aber das Herausarbeiten von Torwurfmöglichkeiten fiel uns recht schwer. Konnten wir uns eine erarbeiten, fehlte auch noch das Wurfglück. So konnte sich Landsberg Stück für Stück zum 7:14 zum Ende der ersten Halbzeit absetzen.  

In der zweiten Halbzeit ging es genauso weiter und so stand es Mitte der 2. Halbzeit 12:24. Ab diesem Zeitpunkt gelangen uns dann auch mal wieder einige einfache Tore. Zusammen mit der hervorragenden Einstellung einfach nicht aufzugeben, gelang es uns, das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Mit einigen leichter erkämpften Toren und einer bis zum Schluß kämpfenden Abwehr, beendeten wir das Spiel beim Stand von 21:29.   

Treffende Einschätzung einer Queiser Spielerin nach dem Spiel: „Ich fand es gut. Wir haben bis zum Schluß gekämpft und nicht darüber nachgedacht, wie es steht. Bin stolz auf uns. Und beim Rückspiel geben wir uns noch mehr Mühe, weniger Fehler zu machen.“  

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 3/8 geh.), Denise Crone (4), Franziska Schmidt (2), Anke Vollert (4), Carolin Hermann, Dana Graber (1), Sophie Krüger (1), Daniela Schmidt, Anja Braeter, Astrid Waitz (2), Katrin Mühl (1), Sabrina Rauchfuß (6)

 

 

 

 


 

 

16.01.2016 SV Union Halle-Neustadt III - SG Queis / 20:21

 

Das erste entscheidende Spiel, um sicher unter die ersten 7 der Tabelle zu kommen, stand an. Gegen die, bis zu diesem Zeitpunkt, punktgleichen Gegnerinnen von Union Halle Neustadt III, wurde es das erwartet schwere Spiel.

In den ersten Minuten überboten sich beide Mannschaften im Auslassen von Chancen und so eröffneten wir die Torreigen in der 5. Spielminute mit dem 0:1. Die erste Halbzeit war dann weiterhin von wenigen Toren gekennzeichnet und umso mehr bestimmte in vielen Situationen das Glück ein wenig mit. Nach einem 3:5 erarbeitete sich Union ein 6:5. Wir konnten jedoch bis zu Halbzeitpause noch einmal anziehen und mit einem 6:10 in die Pause gehen. Unsere Abwehrarbeit gestaltete sich sehr gut und die Unionerinnen bissen sich immer wieder in dieser fest.

In der Halbzeitpause machten wir uns noch einmal deutlich, dass wir dieses Spiel mal wieder nur über unsere Abwehrarbeit gewinnen können und vor allem dem ständigen schnellen Spiel der Gegnerinnen Paroli bieten müssen.

Union warf dann zwar das erste Tor der zweiten Halbzeit, aber wir konnten dann mit einer sehr guten Abwehrarbeit und einem „Lauf“  zum 7:15 enteilen. Leider schlichen sich dann nach und nach Fehler ein und wir ermöglichten den Unionerinnen einige leichtere Treffer. In unserer Abwehr fanden sie nun doch des öfteren die Lücken. Mit der richtigen Einstellung und der glücklicherweise vorhandenen Erfahrung, in solchen Situationen ruhig zu bleiben, konnten wir jedoch im Angriff in den richtigen Momenten noch einige Treffer erzielen und so siegten wir glücklich mit 20:21.

Unser Mininmalziel, unter die ersten 7 der Hinrunde zu kommen, konnten wir somit 2 Spieltage vor Schluß erreichen. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten.   

 

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 0/3 geh.), Denise Crone (5), Franziska Schmidt (1), Anke Vollert (3), Carolin Hermann, Dana Graber, Sophie Krüger (7), Daniela Schmidt, Anja Braeter (2), Astrid Waitz (1), Katrin Mühl (2)

 

 


 

 

13.12.2015  SG Queis – TSV 1893 Großkorbetha  51:6 (23:3)

 

Das erste Mal die Favoritenrolle angemessen angenommen!

Mit einem deutlichen Sieg konnten wir unser Torverhältnis wesentlich freundlicher gestalten.

Das Spiel selbst gestaltete sich für uns eher ungewohnt, hieß es doch die Zuspiele der Gegnerinnen zu erobern und nicht die Gegnerin in ihrer Aktion zu stören, bzw. es zu unterbinden. Mit einer offensiven Abwehrformation gelang es uns jedoch gleich zu Beginn recht gut und so ging es Schlag auf Schlag. In der 14. Spielminute gelang den Damen aus Großkorbetha das erste Tor zum 11:1. Sie gaben nicht auf und machten immer weiter. Als Mannschaft, in der viele noch nicht lange Handball spielen, hielten sie sich wacker und freuten sich über die wenigen gelungenen Aktionen. Hut ab für diese Einstellung und Moral.

Wir versuchten natürlich weiter unser bescheidenes Torepolster in der Tabelle aufzubessern. So gingen wir mit einem 23:3 in die Halbzeit.

In der 2. Hälfte stellten wir unsere Abwehr noch offensiver, um noch schneller wieder in Ballbesitz zu gelangen. Dies gelang im Großen und Ganzen und die 2. Halbzeit konnten wir mit 28:3 noch effektiver beenden.

Wir verstanden es das erste Mal, als Mannschaft gegen eine nominell schlechter besetzte Mannschaft unsere Stärken zu nutzen. Ich sehe das ganz klar als Weiterentwicklung im mannschaftlichen Sinne. Deshalb freut mich mehr die Art und Weise, als die Höhe des Sieges.

Sehr gut gemacht!

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 1/2 geh.), Denise Crone (14), Franziska Schmidt, Anke Vollert (6), Carolin Herman (7), Dana Graber (1), Sophie Krüger (12), Daniela Schmidt, Anja Braeter (3), Sabrina Rauchfuß (8)

 

 


 

 

05.12.2015  SG Queis – SpG Weißenfels/ Großgrimma 22:26 (10:10)

 

Die erste Mannschaft der SpG Weißenfels/ Großgrimma kam mit bisher nur einem Verlustpunkt zu uns. Mit voller Kapelle (14 Spielerinnen) traten sie an. Wir hingegen mal wieder arg dezimiert. 7 Spielerinnen, welche größtenteils durchspielen mussten, dazu 2 Spielerinnen, die aus verschiedenen Gründen nur Kurzeinsätze absolvieren konnten. Keine guten Voraussetzungen also, um gegen eine Spitzenmannschaft zu bestehen. 

Wie so oft bei uns, begann das Spiel sehr verhalten. Unsere Gegnerinnen konnten in der 7. Spielminute das 0:3 erzielen, wobei wir zu diesem Zeitpunkt schon merkten, dass die Spielerinnen der SpG mit unserer Abwehrvariante so ihre Schwierigkeiten hatten. Leider gelang es uns zu Beginn nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. In der Folgezeit konnten wir uns jedoch auf die Spielweise unserer Gegnerinnen besser einstellen und mit dem 1:3 in der 8. Spielminute war der Bann gebrochen. Mit einer guten Abwehrarbeit und sehr viel Laufbereitschaft im Angriff, gelang es uns, den Favoritinnen das Spiel aus der Hand zu nehmen. Sie konnten uns im Angriff immer wieder nur durch Fouls stoppen. Eine rote Karte in der 20. Spielminute für 3x2 Minuten ist auch nicht alltäglich.

In der 25. Spielminute führten wir 10:6. Leider ließen wir uns in den letzten 5 Minuten ein wenig von unserer Spielweise abbringen und so gingen wir mit einem 10:10 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Bis zur 50. Spielminute (20:21) führte jede Mannschaft in einem gutklassigen Bezirksligaspiel immer mal wieder und keine konnte sich absetzen. In den letzten 10 Minuten spielten wir weiterhin sehr gut, verwarfen im Angriff aber 7 freie Würfe. Wir steckten nicht auf und erarbeiteten uns weiterhin genügend Wurfmöglichkeiten, nur trafen wir eben nicht. So endete das Spiel 22:26. 

Für die Vorkommnisse am Rande unseres Spieles möchte sich die gesamte Frauenmannschaft der SG Queis in aller Form entschuldigen. Es tut uns sehr leid, dass unter unseren Zuschauern Verhaltensweisen zu Tage treten, die wir nicht gut heißen. Das hat nicht nur nichts mit dem sportlichen Gedanken zu tun, das ist menschlich einfach äußerst fragwürdig. Wir hoffen sehr, dass dies in Zukunft nicht mehr passieren wird, da ein schönes Handballspiel davon überschattet wurde. 

 

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 1/4 geh.), Denise Crone (4), Franziska Schmidt (2), Anke Vollert (1), Carolin Herman (3), Dana Graber (2), Sophie Krüger (7), Daniela Schmidt, Anja Braeter (3)

 


 

 

29.11.2015 HC Burgenland II - SG Queis 29:17 (14:9)

  

Die Zweite von Burgenland ließ im November mit einem deutlichen 24:9 gegen Erdeborn und einer relativ knappen 23:19 Niederlage gegen die SpG Weißenfels/ Großgrimma aufhorchen. Wir waren also gewarnt. 

Das Spiel gestaltete sich zu Beginn recht durchwachsen. Nach ca. 12 Minuten führte die Heimmannschaft völlig verdient mit 7:3, da wir in diesem Abschnitt relativ viele Zuspiel-, Fang- und Wurffehler hatten. So machten wir es ihnen viel zu leicht. Wir konnten uns jedoch in relativ kurzer Zeit zum 7:6 in der 16. Spielminute heranarbeiten und es keimte etwas Hoffnung auf, dass wir im Spiel nicht nur hinterher laufen würden. Die Burgenländerinnen machten den Ball immer wieder schnell und konnten etliche einfache Tore durch Konter erzielen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gerieten einige unserer Aktionen unglücklich. Statt mit einem 12:10, gingen wir mit 14:9 in die Pause. 

Auch im zweiten Abschnitt gelang es uns nicht den Ball ruhig in unseren Reihen zu belassen. Im gesamten Spielverlauf hatten wir mindestens 15 Ballverluste durch technische Fehler ohne gegnerische Bedrängnis, was der Heimmannschaft entweder Konter ermöglichte, auf jeden Fall diese aber wieder in Ballbesitz brachte und ihnen damit eine neue Chance gab. Gelangen uns Torabschlüsse, hatten wir auch in diesem Spiel wieder eher Pech als Glück und etliche Würfe gingen deutlich neben das Tor. Wir investieren unwahrscheinlich viel für ein Tor und in einem Spiel wie diesem, in dem es mal nicht so läuft, ist dann leider bei manchen die Luft raus.  

Uns war vor der Saison klar, dass wir mehr investieren müssen, als uns lieb ist und ich bin sehr zuversichtlich, dass sich das im Laufe der Zeit ändern wird. Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass wir uns die Zeit geben müssen, bis es soweit ist. Je besser es uns gelingt, auch solche Spiele mit Lust und Laune zu Ende zu spielen, umso schneller wird uns ein effektiveres Spiel gelingen. 

Deshalb abhaken und weiter geht’s.    

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 4/10), Denise Crone (5), Franziska Schmidt (1), Anke Vollert (1), Carolin Herman (3), Dana Graber, Katrin Mühl, Sophie Krüger (4), Daniela Schmidt, Astrid Waitz (3)

 

 


 

 

 

21.11.2015  SG Queis – BSV Fichte Erdeborn 20:19 (8:9)

 

Unser nächstes Spiel gegen eine gute Bezirksligamannschaft stand an. Unsere Gegnerinnen aus Erdeborn konnten in ihrem letzten Punktspiel den noch ungeschlagenen Weißenfelserinnen einen Punkt abjagen, bzw. standen ganz kurz davor, das Spiel für sich zu entscheiden.  

Uns erwartete also eine junge und spielstarke Mannschaft, die ein schnelles Spiel bevorzugen und flink auf den Beinen war. Zum Glück traten wir mit 11 Spielerinnen an und hatten somit ausreichend Wechselmöglichkeiten. 

Das Spiel begann, wie so oft, recht zähflüssig. Nach 8 Minuten führten wir 2:1. Keine Mannschaft konnte sich in der 1. Halbzeit groß absetzen. Erdeborn gelang recht selten, gefährliche Konter zu setzen, bzw. diese zu verwerten. Die Versuche starteten zwar immer wieder, jedoch konnten wir das mit einer guten Rückwärtsbewegung größtenteils unterbinden. Und dann stand ja auch noch Anne im Tor, die den Gegnerinnen immer wieder den Nerv raubte und gute Würfe grandios parierte. 

Zur Halbzeitpause stand es 8:9. Zu Beginn der 2. Halbzeit konnten sich die Mädels aus Erdeborn kurz zum 9:11 absetzen, bevor wir einen kleinen Lauf starten konnten und so stand es in der 38. Spielminute 14:11 und in der 42. Minute 16:12. 

Dann häuften sich aber wieder die technischen Fehler. Einfache Zuspiel- und Fangfehler nutzten die Erdebornerinnen aus und wir taten uns im Angriff recht schwer, den Spielzug überhaupt zum Abschluss zu bringen. So konnten die Gäste kurz vor Schluss zum 18:18 ausgleichen. An dieser Stelle zahlte sich die Erfahrung aus, die unsere Spielerinnen besitzen. Erdeborn versuchte, das Spiel zu drehen, war dabei jedoch zu hektisch. So konnte Sophie 30 Sekunden vor dem Abpfiff das 20:19 erzielen. Im Gegenzug gab es 10 Sekunden vor dem Ende einen berechtigten 7 Meter Strafwurf für unsere Gäste. Unsere Torhüterin Anne konnte ihn jedoch entschärfen und der Rest war pure Freude. Über ein Unentschieden hätten wir uns nach dem Spielverlauf auch nicht beschweren können, so jedoch war die Freude über einen knappen und glücklichen Sieg natürlich riesig. 

Eine neue Erkenntnis für uns ist definitiv, dass wir gegen läuferisch bessere Mannschaften nicht nur mithalten, sondern auch bestehen können.  

Herzlich Glückwunsch zu dieser kämpferischen Leistung! 

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 4/7), Sabrina Rauchfuß, Denise Crone (4), Franziska Schmidt, Anke Vollert (5), Carolin Hermann (3), Dana Graber (1), Katrin Mühl, Sophie Krüger (6), Daniela Schmidt, Astrid Waitz (1)

 

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08.11.2015  HSV Sangerhausen - SG Queis 15:20 (8:11)

Unser Auswärtsspiel führte uns in die Rosenstadt Sangerhausen. Im Vorfeld schätzten wir die Heimmannschaft etwa gleich stark ein, mit dem Bonus, eine eingespielte Mannschaft zu sein. Hinzu kam mal wieder, dass wir zu neunt zum Spiel antraten und unsere Gegnerinnen mit 14 Spielerinnen aufwarteten.

Schon in den ersten 10 Minuten bestätigte sich dies und beide Mannschaften neutralisierten sich zu großen Teilen, so dass es etwas zähflüssig begann und beide Abwehrreihen das Spiel dominierten. Vom 3:3 konnten wir uns erst einmal zum 3:5 in der 15. Minute etwas absetzen. Vor allem in der Abwehr fanden wir die Zuordnung nun immer besser und ließen kaum noch Torwurfmöglichkeiten zu. Nach 21. Minuten stand es dann 4:8 und Sangerhausen nahm seine Auszeit. Dies irritierte uns zunächst nicht und wir konnten unseren Vorsprung auf 5:10 ausbauen. Zum Ende der 1. Halbzeit kam dann ein wenig Hektik auf, die eine oder andere Aktion von uns klappte im Angriff nicht, bzw. verlief unglücklich und unsere Gegnerinnen aus Sangerhausen konnten zum 8:11 Halbzeitstand verkürzen.

In der Halbzeitpause machten wir uns noch einmal bewusst, dass dieses Spiel in der Abwehr gewonnen wird, zumal wir uns im Angriff unsere Wurfmöglichkeiten erarbeiteten, nur der Abschluss mal wieder nicht zufriedenstellend war. Das war aber auch der einzige Kritikpunkt in diesem Spiel. Denn wir machten damit weiter, was wir in der ersten Halbzeit am besten konnten, mit einer bärenstarken Abwehrarbeit. Bis zum 13:16 konnten wir den Abstand halten, dann erlaubten wir uns wieder eine recht unglückliche Phase im Angriff und Sangerhausen konnte auf 15:16 verkürzen. Dennoch bewiesen wir in diesem Spiel, dass uns das nicht aus dem Rhythmus bringen muss. Wir aktivierten die letzten Reserven und stabilisierten unsere Abwehrarbeit. Und vorn trafen wir dann auch wieder mit der nötigen Ruhe. Mit ein wenig Glück, aber vor allem mit guter Übersicht machten wir zum Schluss alles klar und setzten uns Tor um Tor ab. Zum Ende hieß es 15:20 und wir feierten einen verdienten, hart erkämpften Auswärtssieg gegen eine gleichwertige Mannschaft.

Durch ein immer besser funktionierendes Zusammenspiel steigt auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft, sei es bei gelungenen, aber auch bei missglückten Aktionen. Eine Mannschaft wächst zusammen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem feinen Spiel!      

 

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 4/6), Sabrina Rauchfuß (4), Denise Crone (6), Franziska Schmidt, Anke Vollert (2), Carolin Hermann (2), Dana Graber, Katrin Mühl (2), Sophie Krüger (4)

 

 


 

 

01.11.2015  SG Queis : TSG Gymnasium Querfurt 26:19 (12:10)

 

Am 01.11.2015 traten die Frauen der SG Queis gegen die TSG Gymnasium Querfurt an, um vielleicht endlich mal das Torekonto ein wenig aufzufüllen. Doch dann erwies sich dieser Tag schon als ein wenig eigenartig, nachdem Tina verletzt, Annes Auto kaputt und damit eine Anreise unmöglich war und schon die Spiele vor uns – und damit auch unser Spiel – EINE Stunde verspätet begannen. Unter diesen Vorzeichen lief dann leider auch unser Spiel.

Vorneweg erstmal: Franzi möchte auf keinen Fall im Spielbericht erwähnt werden. Franzi, ich werde dich nicht erwähnen. Versprochen Franzi.

Wir traten also ohne ausgebildete Torhüterin an. Sabrina erklärte sich allerdings bereit, dass Tor für uns zu hüten und so viel sei vorweggenommen…. Sie war klasse! Vor allem im Angriff taten wir uns dann aber schwer, die Chancen, die es durchaus bei einer nicht allzu starken gegnerischen Torhüterin gab, zu nutzen, um einen deutlichen Vorsprung zu erlangen. Lediglich Sybille konnte ihre Spielzeit und die Chancen gut nutzen. Leider musste sie uns zur Halbzeitpause dann, aufgrund des verspäteten Starts, verlassen.  In der Abwehr machten uns die Gegnerinnen mit ihrer unkonventionellen Spielweise das Leben schwer. Auch wenn die Schiedsrichter nicht spielentscheidend waren, so trafen sie doch oft sehr fragwürdige Entscheidungen auf beiden Seiten. Und so reichte es bis zur Halbzeit nur zu einem 12:10.

In Halbzeit zwei lief das Spiel dann zeitweise zwar etwas dynamischer und vor allem Mühli auf der Rechtsaußenposition, Caro und Denise aus dem Aufbau konnten einige schöne Tore erzielen, aber dennoch lief es nicht rund. Viele technische Fehler und Fehlwürfe (23 freie und klare Würfe im gesamten Spiel) bestimmten nach wie vor das Bild und ließen Laune und Motivation unserer Spielerinnen spürbar sinken.

ABER – 2 Punkte geholt, Krone richten und die Erfahrung mitnehmen, um in den nächsten Spielen daraus zu lernen und daran positiv anzuknüpfen. 4. Platz nach 5 Spieltagen ist ein sehr guter Start einer neuformierten Mannschaft.

Mitgespielt haben: Sabrina Rauchfuß (Tor 2/6 geh.), Denise Crone (6), Franziska Schmidt, Anke Vollert (1), Carolin Herman (4), Dana Graber (1), Katrin Mühl (4), Sophie Krüger (7), Marie Bär, Daniela Schmidt, Sybille Reichert (3)

 

 


 

 

 

 

25.10.2015  SpG Weißenfels/ Großgrimma II - SG Queis /18 : 15 (10:8)

 

Mit nur 9 Spielerinnen traten wir unsere Auswärtsfahrt nach Weißenfels an. Wir hatten wenigstens 2 Auswechselspielerinnen für das Feld zur Verfügung, da Tina nicht nur im Tor, sondern auch auf dem Feld gut einsetzbar ist.

Nach dem 0:1 für uns, hatten wir in der Abwehr vor Allem mit der Spielerin auf der linken Rückraumposition einige Schwierigkeiten. So konnte WSF/Großgrimma auf 5:2 davonziehen. Erst dann bekamen wir die Abwehrarbeit besser in den Griff. Dennoch konnten unsere gut eingespielten Gegnerinnen immer wieder mit ihren Spielzügen Tore erzielen. Wir spielten im Angriff wesentlich ansehnlicher und mit viel mehr Bewegung, als beim letzten Mal. Einzig die Torausbeute war zum Verzweifeln. Etliche klare Würfe wurden drüber oder daneben gehauen. Beim Stand von 9:5 in der 18. Spielminute stabilisierte sich unser Spiel etwas und wir konnten bis zum Halbzeitpfiff auf 10:8 aufschließen.

Hoffnung bestand nach dem Spielverlauf auf jeden Fall. Dazu mussten nur die Möglichkeiten besser verwertet werden. So gingen wir hoffnungsvoll in die 2. Halbzeit.

Wir erzielten den Anschlusstreffer zum 10:9. Dann erhielt Denise jedoch in der 34. Spielminute eine rote Karte, weil sie in einer Abwehraktion einer Gegenspielerin ins Gesicht fasste. Dies wurde als übertriebender Einsatz gewertet und Denise musste gehen. Eine 2 Minuten Strafe hätte aus meiner Sicht genügt. Dies war natürlich ein Dämpfer und wir brauchten ein bisschen, das zu verdauen. Dies nutzten unsere Gegnerinnen und zogen zum 12:9 davon. Dann verstanden wir es wieder besser, in der Abwehr zuzupacken und auch einmal den Ball zu erobern. Beim 12:12 konnten wir endlich mal aufschließen und das Gefühl, das Spiel noch drehen zu können, breitete sich aus. Es wurde um jeden Ball gekämpft. Die Heimmannschaft legte ein Tor vor und wir zogen nach. Beim 15:15 waren wir im Ballbesitz und Tina verletzte sich in der 48. Spielminute in einem Zweikampf am Knie, so dass sie für den Rest des Spieles leider ausfiel. Die folgende Überzahl konnten wir nicht nutzen und kurz darauf erhielten wir 2 Zeitstrafen. Die fälligen Strafwürfe konnten die Gastgeberinnen leider verwandeln, so dass wir mit 17:15 in Rückstand gerieten. Für kurze Zeit standen wir  sogar nur zu viert auf dem Feld.

Dennoch gab sich wirklich niemand auf und ein ums andere Mal wurde der Ball in der Abwehr erkämpft. Im Angriff wurde mit viel Laufbereitschaft versucht, Lücken zu reißen und zu nutzen. Leider verfolgte uns das Wurfpech weiterhin und so langsam war der kräftezehrende Aufwand bemerkbar. Wir konnten keinen Treffer mehr erzielen und die Heimmannschaft konnte mit dem Schlusspfiff noch ihr 18. Tor erzielen.  

Dies war bisher spielerisch das schönste Spiel. Kämpferisch war das heute sehr gut. Mit einer effektiveren Wurfausbeute und noch 2-3 Wechselmöglichkeiten hätten wir heute nicht verloren. Aber dieses Spiel machte Lust auf mehr! 

  

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 4/7 geh.), Denise Crone (2), Franziska Schmidt, Anke Vollert (1), Katrin Mühl (2), Sophie Krüger (10), Marie Bär, Daniela Schmidt, Tina Lipfert

 

 


 

 

18.10.2015  SG Queis – HC Burgenland III 21 : 19 (12:9)

 

Mit der 3. Mannschaft des HC Burgenland kam der Dritte der letzten Kreisklassesaison zu uns. Da wir sie kaum einschätzen konnten, wollten wir uns zu Beginn des Spieles ausschließlich auf uns konzentrieren und die im Training geübten Dinge ausprobieren. Dabei ging es uns vor allem um den Spielfluss im Angriff. Dies gelang uns in der ersten Viertelstunde auch sehr gut, so dass wir über ein 3:0 ein 6:3 erkämpften. Unsere Gegnerinnen konnten zwischenzeitlich auf ein Tor herankommen, zur Halbzeit führten wir jedoch wieder mit 12:9.

In der Halbzeitpause wurde angesprochen, sich nicht von der sehr langsamen Spielweise der Burgenländerinnen „einlullen“ zu lassen. Die Abwehrarbeit muss weiterhin aktiv bleiben und auf dem Weg nach vorn muss schneller gespielt werden.

Dies gelang in der 2 Halbzeit zusehends, so dass wir uns in der 40. Spielminute das erste Mal einen 5 Tore Vorsprung ( 17:12 ) erarbeiten konnten. Beim Stand von 20:15 häuften sich dann Anspielfehler und lange Zuspiele fanden nicht die richtige Empfängerin. Hinzu kam in einigen Situationen Pech und so konnte Burgenland auf 20:19 verkürzen. Mit einem notwendigen Kraftakt konnten wir in der letzten Spielminute wieder einen 2 Tore Vorsprung erspielen. Da unsere Gegnerinnen weiterhin nicht das Tempo forcierten, konnten wir mit 21:19 das Spiel für uns entscheiden.

Auch wenn es auf allen Ebenen noch einige Dinge zu verbessern gibt, sind wir mit 3 Siegen super in die Saison gestartet und können mit Recht Stolz auf die gezeigten Leistungen sein. Weiter so !!!

 

Mitgespielt haben: Anne Loesche (Tor 0/4 geh.), Anke Vollert, Dana Graber (1), Denise Crone (2), Franziska Schmidt (1), Katrin Mühl (3), Sabrina Rauchfuß (3), Sophie Krüger (7), Marie Bär (3), Daniela Schmidt (1)

 

 


 

 

 

11.10.2015  TuS Dieskau-Zwintschöna - SG Queis 20 : 27 (12:15)

 

Unser erstes Auswärtsspiel in heimischer Halle in Landsberg stand an. Unsere Gastgeberinnen wollten wir von Beginn an mit Tempo unter Druck setzen. Wir machten zwar Tempo, aber unter Druck gerieten die Spielerinnen der TuS Dieskau-Zwintschöna dadurch nicht wirklich. Immer wieder konnten sie durch ihre Anspiele zum Kreis und den daraus entstehenden 7 Metern (11 insgesamt) zu Toren kommen. Wir brauchten eine Weile, um uns besser darauf einzustellen und konnten dann vom 5:6 auf 6:12 davonziehen. Als Dieskau vom 9:14 auf 12:14 aufschließen konnten, stellten wir kurz vor dem Halbzeitpfiff in der Abwehr auf eine 4:2 Formation um und gingen mit 12:15 in die Pause.

Für die 2. Hälfte nahmen wir uns vor, dass Tempo weiterhin hoch zu halten, um so zu „leichten“ Toren zu kommen, was einige Male, durch Tina gut eingeleitet, hervorragend  funktionierte. Unter anderem mit diesen Toren konnten wir Dieskau auf Abstand halten. Im normalen Aufbau war unser Spiel heute von vielen technischen Fehlern gekennzeichnet, so dass uns relativ häufig der Ball, ohne Torgefahr auszustrahlen, verloren ging.

Mitte der 2. Halbzeit stabilisierten wir unser Spiel und wir konnten aus einem 15:18 ein 16:25 herausspielen. So brachten wir das Spiel mit 20:27 sicher nach Hause.

Sicherlich war es kein „schönes“ Spiel, jedoch war es ein weiterer Schritt, die Spielweise aufeinander einzustimmen und das Verständnis untereinander, zu verbessern, bzw. überhaupt erst einmal kennenzulernen, waren heute doch wieder 2 „neue“ Spielerinnen unter uns.

 

Mitgespielt haben: Tina Lipfert (Tor , 7m Quote: 3/11 geh.), Anke Vollert, Dana Graber, Denise Crone (2), Franziska Schmidt (2), Katrin Mühl (2), Sabrina Rauchfuß (6), Sophie Krüger (6), Sybille Reichert (5), Astrid Waitz (4), Marie Bär, Daniela Schmidt

 


 

 

 

Hier nun der 1. Spielbericht der Queiser Frauenmannschaft (von O. Vollert)

 

 

27.09.2015  SG Queis – Langenbogener SV / 23 : 17

 

Ein Stern ist aufgegangen !

 

Alles startete mit der fixen Idee einiger Spielerinnen, eine komplett neue Mannschaft aufzustellen und am Ligabetrieb teilzunehmen. Von Beginn an sollte Spaß und Freude am Handballspiel wieder im Mittelpunkt stehen. Die Start-7 war schnell gefunden und mit der  SG Queis auch ein Verein, der diese Idee unterstützte. Der Verein schaffte die Rahmenbedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb. Die Damen akquirierten nach und nach mehr Spielerinnen…. .

Einige davon hielten einen langen Dornröschenschlaf, bekamen aber noch einmal Lust, dem Handball zu frönen, andere wechselten von anderen Mannschaften. Es gelang tatsächlich, eine Mannschaft in ausreichend personeller Stärke zu formen.

So starteten wir in unserem ersten Ligaspiel gegen die spielstarke Mannschaft (4. Platz der letzten Bezirksligasaison) des Langenbogener SV.

Die Mädels aus Langenbogen hatten in ihrem ersten Saisonspiel die Zweite von Buna Schkopau, vom Ergebnis her recht überzeugend, mit 28:12 geschlagen. Mit einem guten Saisonstart im Rücken kamen sie berechtigterweise selbstbewusst zu uns. Für uns sollte dieses Spiel eine Standortbestimmung werden, bekamen wir doch gleich eine im Ligavergleich starke Mannschaft vorgesetzt.

Das Spiel begann auf beiden Seiten recht holprig. Die Abwehrreihen dominierten die ersten Minuten. Im Angriff merkte man den Queiserinnen an, dass es jetzt um etwas geht und auf Grund der fehlenden Abstimmung untereinander niemand Verantwortung übernehmen wollte. So stand es nach 7 Minuten 1:1. Nur langsam wurde das Spiel flüssiger. Einstudierte Kombinationen wurden ausprobiert, einzig die Wurfausbeute ließ zu wünschen übrig (1. Hz 10 Pfosten-/Lattentreffer). Mit einem Halbzeitstand von 8:10 ging es in die Kabine.

In der Pause wurde fehlende Kommunikation in der Abwehr, aber vor allem mehr Spielfreude, Laufbereitschaft und Mut im Angriff angesprochen.

Mit einiger Zuversicht starteten wir in die 2. Halbzeit. Bis zum 9:12 in der 34. Min. änderte sich erst einmal nicht all zu viel. Und dann reichte es Tina im Tor. Sie vernagelte für unglaubliche 15 Minuten einfach das Tor. Egal was die Spielerinnen aus Langenbogen auch versuchten, Tina hielt in dieser Zeit einfach alles. Klare Konter, einige 7 Meter und etliche freie Würfe parierte sie mit einem genialen Stellungsspiel und guten Reaktionen. Die positive Stimmung übernahmen die Feldspielerinnen und unser Spiel wurde wesentlich ansehnlicher, der Mut zu werfen stieg und wir konnten uns Tor um Tor absetzen. Ein grandioser 11:0 Lauf war die Folge. Erst der Nachwurf eines misslungenen Konterwurfs bescherte Langenbogen wieder ein Tor zum 20:13. Bis zum Abpfiff hielt es sich dann die Waage und wir konnten unser allererstes Punktspiel mit 23:17 für uns entscheiden.

Ein sehr gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Bemerkenswert ist die Erkenntnis, dass die Tore sich auf fast alle Spielerinnen verteilen, wir also eine schön breit angelegte Torgefahr darstellen.  

  

Mitgespielt haben: Tina Lipfert (Tor 5/9 geh.), Anke Vollert, Carolin Hermann (4), Dana Graber (1), Denise Crone (2), Franziska Schmidt (1), Katrin Mühl (2), Sabrina Rauchfuß (4), Sophie Krüger (8), Sybille Reichert (1)